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Ein chaotisches Fest mit drei frechen Mäusen

Stralsund Ein chaotisches Fest mit drei frechen Mäusen

Am Theater Vorpommern erlebt das Weihnachtsmärchen „Anton – das Mäusemusical“ am Sonntag Premiere / Das Stück ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet

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Julius Robin Weigel (Franz), Sarah Bonitz (Toni) und Linus Buck (Willi) in „Anton – Das Mäusemusical“.

Quelle: Fotos: Vincent Leifer/miriam Weber (2)

Stralsund. Ist die Katze aus dem Haus... Doch bisher mussten die Mäusegeschwister Franz, Willi und Anton sich keine Gedanken darüber machen, ob sie auf dem Tisch tanzen können oder nicht. Denn in der Wohnung, in der sie sich eingenistet haben, gibt es keine Katze. Bis zu dem Tag, an dem sich die Tochter der Familie, in deren Wohnung die Mäuse leben, zu Weihnachten eine wünscht und tatsächlich bekommt. Damit nimmt das Chaos bei den kleinen Nagern seinen Lauf.

OZ-Bild

Am Theater Vorpommern erlebt das Weihnachtsmärchen „Anton – das Mäusemusical“ am Sonntag Premiere / Das Stück ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet

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Anton – Das Mäusemusical, Sonntag, 15 Uhr, im Großen Haus des Theaters Vorpommern. Premiere in Greifswald ist am 27. November um 15 Uhr.

„Anton – Das Mäusemusical“ ist das diesjährige Weihnachtsmärchen des Theaters Vorpommern, das am Sonntag um 15 Uhr seine Premiere im Großen Haus erlebt. „Unsere Weihnachtsmärchen gehören zu den wichtigsten Produktionen des Jahres“, sagt Dramaturg Sascha Löschner. „Sie werden nicht nur von den Kindergärten und Schulen erwartet, sondern es werden auch immer hohe Erwartungen an sie gestellt.“

Er freue sich sehr darüber, das mit „Anton“ von Gertrud und Thomas Pigor nun ein Stück auf die Bühne kommt, das tatsächlich zur Weihnachtszeit spielt. „Das ist nicht so oft der Fall.“

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Mäuse Anton (Sarah Bonitz), genannt Toni, Willi (Linus Buck) und Franz (Julius Robin Weigel). Für Franz ist es wichtig, ein tägliches sportliches Training zu absolvieren. Sein Bruder Willi hingegen ist mehr für eine ausgewogene Mäuseernährung zu haben. Toni schließlich ist das musikalische Wunderkind der Familie und übt unermüdlich auf der Geige. „Aber auch wenn Toni die Titelrolle spielt, ist der Star des Abends die Mannschaft“, sagt Regisseur Reinhard Göber. „Das ist es vielleicht auch, was wir den Kindern gern mit diesem Stück mitgeben wollen:

Wenn sie zusammenhalten, dann können sie ganz unglaubliche Dinge schaffen.“

Für Reinhard Göber ist „Anton“ auch eine Premiere. Der Oberspielleiter des Theaters wollte sich einmal durch alle Genres des Vorspiel-Theaters inszenieren. „Nach 28 Jahren als Regisseur wird das nun mein erstes Weihnachtsmärchen“, sagt der gebürtige Berliner. Und Göber macht daraus eine ganz private Sache: „Das Stück ist sozusagen das Weihnachtsgeschenk für meine jüngste Tochter Stella. Das ist schon ein Motor“.

Wichtig war für Reinhard Göber, dass in „Anton“ wirklich viel gespielt wird. „Das ist doch nun mal das Wichtigste für Kinder“, ist er überzeugt. Aber er erklärt, dass das Stück nicht umsonst den Titel „Das Mäusemusical“ trägt: „Natürlich wird auch viel gesungen und musiziert.“ Apropos musizieren. Das ist die große Leidenschaft der Maus Toni, die von Sarah Bonitz gespielt wird. „Anton ist ein dickköpfiges, trotziges Mäusekind, und es hat einen Riesenspaß gemacht, das zu spielen“, sagt sie mit einem Lachen. Für das Weihnachtsmärchen hat Sarah Bonitz extra Geige spielen gelernt. Eine große Herausforderung, wie sie zugibt. Die war übrigens auch das Bühnenbild. „Die Größenunterschiede auf die Bühne zu bringen, war das Reizvolle“, erklärt Sascha Löschner. „Alles muss überdimensional sein, weil die Geschichte aus der Sicht der Mäuse erzählt wird.“ Und Reinhard Göber fügt an, dass das durchaus der Blickwinkel der Kinder sei: „Sie sind nun mal auch die Kleinen, und das im wörtlichen Sinne.“

Ein paar Gedanken mussten sich auch darüber gemacht werden, wie etwa Gefahren im Alltag dargestellt werden können. „Denn für so eine kleine Hausmaus kann ein Staubsauger durchaus beängstigend sein“, sagt Sascha Löschner.

Was alle Beteiligten des Weihnachtsmärchens eint: Sie sind gespannt auf die Reaktion der Kinder. „Weil sie spontan und ehrlich sind“, sagt Reinhard Göber.

Gertrud und Thomas Pigor

2004 schrieb Gertrud Pigor das Stück „Anton – Das Mäusemusical“ gemeinsam mit ihrem Bruder Thomas.

Thomas Pigor , geboren 1956 in Alzey, ist Kabarettist, Liedermacher, Buchautor und Komponist.

Seit Ende der 1970er-Jahre ist er als Musikkabarettist mit verschiedenen Bühnenprogrammen unterwegs.

Gertrud Pigor , Jahrgang 1958, studierte Philosophie und Bildende Kunst. Sie spezialisierte sich zunächst auf Figuren- und Objekttheater und kam über verschiedene Stationen zum Kinder- und Jugendtheater.

Miriam Weber

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