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Eurodance-Mix und Techno mit Marusha-Hardstyle

Stralsund Eurodance-Mix und Techno mit Marusha-Hardstyle

Eurodance mit Vengaboys und Spicegirls — aufgelegt von DJ Ratte — brachten die Stralsunder am Samstagabend erst einmal auf Touren, um schnell im Jahrzehnt der 90er anzukommen.

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„Captain Jack“ eröffnete die Live-Auftritte der 90er-Künstler und brachte die Fans schnell auf Touren. Bester Act des Abends, fanden viele Fans und freuten sich über viele Fotos mit dem Neunziger-Star, T-Shirts, Autogrammkarten und Aufkleber.

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. Eurodance mit Vengaboys und Spicegirls — aufgelegt von DJ Ratte — brachten die Stralsunder am Samstagabend erst einmal auf Touren, um schnell im Jahrzehnt der 90er anzukommen. Dazu hatte der Veranstalter die Vogelsang-Halle in eine Disko-Arena verwandelt, mit toller Bühne und vielen Sound- und Lichteffekten. Alles wie geschaffen für den ersten Live-Act: Captain Jack rockte von der ersten Minute an den Saal.

Das Stral- sunder Publikum ist ein tolles Partyvolk. Hier etwas auf die Beine zu stellen, macht einfach Spaß.“Christian Bürki (36), Veransalter BM-Event

Der quirlige Schwarzafrikaner tobte in schneeweißem Anzug über die Bühne, eben wie in den 90ern. Und auch wenn er selbst nur drei Hits hatte, hinderte das Bruce Lacy nicht, gemeinsam mit Sängerin Michelle Stanley andere Dauerbrenner jener Zeit gemeinsam mit dem Publikum zu feiern. Und das ging ab. Vor allem, weil man „Captain Jack“ ganz dicht vor der Nase hatte. Er ließ sich mit den Fans fotografieren, immer und immer wieder. Und seine Partnerin sorgte derweil dafür, dass die original 90er-T-Shirts (da klebte noch das D-Mark-Schild dran) unters Partyvolk kam. Die beiden, die mit „Captain Jack“ auch ihren größten Hit landeten, hatten sichtlich ihren Spaß, mit den toll aufgelegten Stralsundern zu feiern. Zur Belohnung gab‘s Autogrammkarten, auch kleine Fähnchen landeten in den Fan-Reihen, so dass die kreischenden Mädels — im Alltag längst gestandene Frauen — nochmal richtig jubelten.

Auch „Mister President“, hinter der Bühne ordentlich angefeuert von „Captain Jack“, zelebrierte die Hits von damals und heizte dem Publikum in der mittlerweile tropisch temperierten Halle ordentlich ein. „Coco Jamboo“ konnten die treuen Fans natürlich noch mitsingen. Die Kinder der Neunziger sind eben echte Anhänger. Bevor der zweite Teil des Abends eingeläutet wurde, bekam Andreas Gerlich, genannt „Alfi Hartkor“, seine Chance. Der 35-Jährige, der bei Dieter Bohlen hochkant rausflog und doch nicht ging, hatte kein Problem damit, sich ein bisschen zum Affen zu machen. Und das wiederum fanden die Stralsunder sympathisch und gönnten auch ihm Applaus.

Dass die 90er nicht nur Poppiges zum Vorschein brachten, erlebten die Fans nach Mitternacht. Techno-Mucke war angesagt. Und da legte zuerst Mark‘ Oh auf. Aber nicht ohne die Sanis in der Nähe zu haben. „Er hat eine Woche im Bett gelegen und wusste nicht, ob er den Abend über durchhält“, sagte Rettungsassistent Hans-Peter Tews. Er und sein Kollege mussten aber nicht einschreiten. Auch sonst verlief die Party aus ihrer Sicht relativ ruhig.

Ruhig war es im Saal natürlich nicht, die Bässe wummerten, doch die echten Steher der Neunziger kümmerte das wenig, stundenlang tanzten und tobten sie vor der Bühne, dass der Schweiß trotz Sommer-Outfit nur so lief.

„Geile Party, die Musik lief, als wir noch jung waren“, grinste Arne Schlimper aus Richtenberg. Der 32-Jährige hatte Freundin und Freunde im Schlepptau. Und das hatte einen guten Grund. Den erfuhren dann alle Partybesucher um 0 Uhr. „Alles Gute zum Geburtstag für Jan Linde. Er wird heute 36“, hallte es durch das Mikrofon von Ostseewelle-Moderator Maik Ross. Das Geburtstagskind, ebenfalls aus Richtenberg, war geschockt. „Über 1000 Leute singen hier für mich Happy Birthday, das ist einfach unglaublich“, so der Familienvater, der seine Brötchen als Hausmeister verdient. Doch an Alltag war um 2 Uhr nicht zu denken. Denn alle warteten jetzt nur noch auf Marusha.

Als das kleine, zarte und zierliche Persönchen an die Regler trat, tobten die Massen. „Sie legt noch richtig selbst auf mit Platten, sie macht das nicht mit‘m Stick“, sagte Veranstalter Christian Bürki. Und dann zeigte sie, warum sie den Titel Königin des Raves trägt. Wie in guten alten Loveparade-Zeiten brachte sie unermüdlich Hardstyle-Techno per wummernden Lautsprecher unters Volk. Und das liebt das Gefühl, wenn der Bass über den Boden bis ins Gehirn dringt. Ines Sommer

OZ

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