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Garten-Plauderei und Kirchensitzecke

Pütte/Starkow Garten-Plauderei und Kirchensitzecke

Von Starkow über Steinhagen bis Pütte wird Besuchern am Sonntag ein Blick hinter die Kulissen erlaubt.

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Das eingesendete Foto von Bernd Tscheuschner zeigt die Tür der wunderschönen Pütter Dorfkirche.

Pütte. Prall gefüllt ist der Veranstaltungskalender zum Tag des offene Denkmals auch im ehemaligen Landkreis Stralsund. Da öffnen Kirchen, Gärten und Mühlen, um den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.

Ob Radler oder Wanderer, die Erdholländermühle in Steinhagen ist immer wieder beliebtes Ausflugsziel. So auch am Sonntag, wenn das Team des Mühlenvereins das technische Denkmal öffnet. Da kann man einfach nur die Aussicht genießen, es werden aber auch Führungen durch das Innere der 1752 erbauten Mühle durchgeführt. Und vor dem Vereinsgebäude stehen gemütliche Sitzecken zum Verweilen, und natürlich ist auch für einen Imbiss gesorgt. Ab 10 Uhr erwarten die Mühlenfreaks ihre Gäste.

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Neugierige können einen Blick in die Erdholländermühle werfen.

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„Jenseits des Guten und Schönen“ — unter diesem Motto steht der Sonntag in Starkow. Ab 13 Uhr ist wie immer das Café geöffnet. Um 14 Uhr führt dann Dr. Gerd Albrecht zum Thema „Der Garten das unbequeme Denkmal — Giersch und Co“durch den Pfarrgarten. Um 15 Uhr ist ein Konzert angesagt. Uwe Roßner aus Greifswald (Klassische Gitarre) und Gregor Szramek aus Gützkow (Cello) laden die Gäste in die Backsteinbasilika Sankt Jürgen ein. Klassische Ohrwürmer für Jung und Alt werden zu hören sein.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein hat auch die Kirchengemeinde Pütte-Niepars wieder viele Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen außergewöhnlichen Einblick in die Pütter Kirche zu geben. Bereits im Vorfeld gab es einen Aufruf für einen Fotowettbewerb, gesucht wurden „unbequeme Denkmale“. Die Einsendungen werden am Sonntag in der Kirche ausgestellt, und die Besucher dürfen das für sie beeindruckendste Bild auswählen.

Ein Team von Mitgliedern des Fördervereins und des Kirchengemeinderats hat sich mit dem Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „unbequeme Denkmale, jenseits des Guten und Schönen“ auseinander gesetzt. Das Ergebnis sind verschiedene Ausstellungen, die in der ganzen Kirche verteilt sein werden. „Die Besucher bekommen außerdem interessante Informationen zu unseren Friedhöfen. Von der Nutzung bis hin zu berühmten Persönlichkeiten wird ihnen einiges vorgestellt“, sagt Kathleen Plümer vom Gemeindekirchenrat gegenüber unserer Zeitung und ergänzt: „Sie erhalten Einblick in die Buchholz-Orgel und unser Restaurierungsvorhaben. Es wird eine ungewöhnliche Sitzecke eingerichtet, wie sie wahrscheinlich in noch keiner Kirche zu finden war. Entdecken Sie unser Fass ohne Boden und und und.“

Selbstverständlich wird auch in diesem Denkmal für Speis und Trank gesorgt. Geöffnet ist die Pütter Kirche von 11 bis 17 Uhr.

Erinnert sei auch noch einmal an die offene Kirche in Groß Mohrdorf. Nach dem Gottesdienst um 11 Uhr wird Ingrid Hartmann zum Stand der Restaurierungsarbeiten am Taufengel und an den Beichtstuhlfiguren informieren. Auch die weiteren Sanierungsmaßnahmen spielen eine Rolle. Und auch hier können sich Interessenten in einer Führung durch das Gotteshaus mehr über die Geschichte und die Kostbarkeiten erzählen lassen.

Wir haben auch in diesem Jahr einen Fotowettbewerb gestartet, mit toller Resonanz. Die Besucher sollen nun entscheiden.“Kathleen Plümer, Kirchenrat Pütte

 

Ines Sommer

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