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Geheimtipp: Endinger Konzert im Gutspark

Endingen Geheimtipp: Endinger Konzert im Gutspark

In diesem Jahr wird „Carmina Burana“ aufgeführt / Amt Niepars als Gastgeber erwartet über 700 Musikfreunde

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Proben zu „Carmina Burana“ – am 20. Juli ist der Chor auf der Endinger Parkbühne zu erleben.

Quelle: Th.

Endingen. Die musikalische Jubiläumsausgabe eines besonderen Konzertes auf dem platten Land steht ins Haus: Am 20. Juli findet das 20. Endinger Parkkonzert in der alten Klosterruine statt. Das Theater Vorpommern gastiert auch in diesem Jahr auf der Naturbühne des Parks. Das Philharmonische Orchester und der Opernchor des Theaters präsentieren gemeinsam mit der Singakademie aus Stralsund und dem Chor der Opera na Zamku w Szczecinie „Carmina Burana“. Mehr als 200 Mitwirkende werden da auf der Bühne 70 Minuten lang ein Feuerwerk der Orffschen Musik abbrennen.

Endingen bietet eine schöne Kulisse für diese Freiluft-Konzertreihe.“Peter Forchhammer, Verwaltungschef

Apropos Bühne: Die musste in diesem Jahr grundlegend saniert werden – zu morsch war die Konstruktion. „Das hat alles der Nieparser Amtsbauhof in die Hand genommen. Das Team um Gerd Hoffmann hat fleißig gewirbelt. Aber auch die anderen Gemeinden haben geholfen, denn schließlich müssen Bänke für 700 Zuschauer herangeschafft werden“, sagt Peter Forchhammer. Er ist nicht nur Nieparserer Verwaltungschef, sondern auch ein Theaterfreund.

Gemeinsam mit dem Jakobsdorfer Bürgermeister Günter Jark hatte er vor 20 Jahren die Idee, Theater und Musik nach Endingen zu holen. Das erste Konzert fand 1997 statt – damals mit 200 Zuschauern.

„Eingeladen wurde zu einem Abend mit bunten Melodien aus Musical und Operette. Die Künstler standen auf zwei einfachen Holzkisten“, erinnert sich der leitende Verwaltungsbeamte, der in Nienhagen – also in unmittelbarer Nachbarschaft zum Endinger Park – wohnt und schon früher dieses schöne Fleckchen zu schätzen wusste. Auch an die Aufführungen von „Carmen“ oder der „Zauberflöte“ denkt Peter Forchhammer gern zurück. Sein absolutes Highlight war aber der „Freischütz“. „Da nahte pünktlich zum Unheil in der Geschichte ein Gewitter. Und doch blieb es trocken, und wir konnten die Musik bis zum Schluss genießen.“

Das Endinger Parkkonzert hat sich zu einer Reihe entwickelt, die in jedem Jahr mehr Zuschauer anzieht. „Wir tauchen aber in keinem Konzertführer auf. Insofern sind wir eben immer noch ein Geheimtipp...“ 10000 Euro – von der Künstlergage bis zum Stromaggregat – lässt sich das Amt Niepars dieses Kulturhighlight kosten, haben sich doch die Gemeinden in all den Jahren immer zu „ihrem Endingen“ bekannt.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und wie immer ist auch an die Schlechtwetter-Variante gedacht. „Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass die Reithalle in Obermützkow keine Notlösung ist. Wir mussten wegen des Regens mit dem bunten Musicalprogramm dorthin ausweichen. Und es war eine ganz tolle Atmosphäre, wir hatten einen wunderschönen Abend, selbst die Versorgung war gesichert“, erklärt Peter Forchhammer und erinnert sich an vier Konzerte in den letzten zwei Jahrzehnten, die nicht im Endinger Park über die Bühne gingen.

Anreise ganz ohne Stress

20 Jahre Endingen – das Jubiläumskonzert beginnt am 20. Juli um 18.30 Uhr. Schon ab 16 Uhr ist das Parkgelände geöffnet. Man kann sogar schon zu Kaffee und Kuchen eintrudeln. Aber auch andere Leckereien warten auf die Besucher. Geschlossen sind die Stände nur in der Konzertzeit von 70 Minuten.

Parkplätze stehen auf der Wiese ausreichend zur Verfügung. Doch richtig pfiffig macht es der, der per Fahrrad anreist. Man kann Endingen gut vom Abzweig der Landesstraße Niepars-Steinhagen bei Nienhagen erreichen. Doch auch durch den Wald aus Richtung Velgast und Richtenberg ist man schnell am Ziel.

10 Euro kostet eine Eintrittskarte für das Endinger Parkkonzert.

800 Jahre alt sind die Gedichte der Mönche – auf lateinisch Carmina Burana. Das ist auch der Name einer Anthologie von 254 mittellateinischen, seltenen mittelhochdeutschen, altfranzösischen oder provenzalischen Lied- und Dramentexten. Anonyme Dichter haben sie im 11. und 12. Jahrhundert verfasst. Carl Orff hat 1937 einen Teil vertont.

Ines Sommer

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