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Glanzvolle Premiere bei den „Eckigen“ mit Liebe und Trauer in der Unterwelt

Stralsund Glanzvolle Premiere bei den „Eckigen“ mit Liebe und Trauer in der Unterwelt

Der Zuschauer erlebt packende Bilder und Szenen voller Symbolkraft.

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„Orpheus“ mit den Eckigen lebt von starken Emotionen und packenden Bildern.

Quelle: Bernd Hinkeldey

Stralsund. Ein geradezu teuflisches Gelächter erklingt von Hades, dem Gott der Unterwelt. Scheinbar großzügig gewährt er Eurydike die Rückkehr ins Leben.

Doch Orpheus darf sich auf dem Weg nach draußen nicht umdrehen und sie anschauen. Eine tödliche Falle! Denn der verliebte Sänger, ein Popstar der Antike, kann der Versuchung nicht widerstehen und versagt. Erst im Tod finden die beiden zueinander.

Dieser klassische Stoff aus der griechischen Antike erlebte am Mittwoch im großen Haus des Theaters Vorpommern in Stralsund in der Inszenierung des „Eckigen-Theaters“ eine glanzvolle Premiere.

Gewaltige Bilder lassen die Akteure des Kreisdiakonischen Werkes aus Stralsund und Greifswald sprechen. Packende Bilder aus Licht, Videoeinspielungen und intensiven emotionalen Szenen voller Symbolkraft.

Episch lange und eindringlich wirkende Schauplätze ersetzten wortgewaltige Dialoge. Dort, wo anscheinend Stillstand auf der Bühne herrscht, bekommen kleine Details eine eigene, tiefe Bedeutung. Dort, wo Schweigen und Verweilen die Gemüter beruhigt, spricht die Dramatik über die Musik.

Die „Eckigen“ und ihr Regisseur Franz Triebenecker verfügen mittlerweile über 20 Jahre Bühnenerfahrung und sind ein kongeniales Team, das Theater lebt, wenn sie es machen. Ihr „Orpheus“ ist mit seinen Massenszenen und starken Emotionen wieder einmal ein großartiges, künstlerisches Erlebnis, das man nicht versäumen darf.

Die Partner der „Eckigen“ sind dieses Mal der Berliner Komponist Luca Carbonaro, ein Ensemble des Sinfonieorchesters der Uni Greifswald unter Leitung von Harald Braun, die Damp-Stiftung und die „Aktion Mensch“.

. Nächste Vorstellungen: Am 10. September um 19.30 Uhr und 13. Oktober um 18 Uhr im Theater.

 

Bernd Hinkeldey

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