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Stralsund Humor und Spannung hinter den Kulissen
Vorpommern Stralsund Humor und Spannung hinter den Kulissen
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03:22 02.09.2013
Der fünfjährige Max Kiwall (l.) und Jannik Hoffmann lassen sich von einer Mitarbeiterin des Theaters Blasinstrumente erklären und pusteten auch mal kräftig rein. Quelle: Fotos: Miriam Weber

Was für ein Drama! Hänsel und Gretel haben einen Brief geschrieben, dass sie von der bösen Hexe gefangen wurden und dringend Hilfe benötigen. Also ging‘s los — quer durch das Theaterhaus, den Hinweisen hinterher. Dabei begegnete den kleinen Schatzsuchern nicht nur das Sandmännchen, aufregend wurde es auch hinter der dunklen Bühne mit der Taschenlampe auf der Jagd nach dem nächsten Tipp.

Gestern öffnete das Theater Vorpommern zum Spielzeitauftakt seine Türen für große und kleine Interessierte, die sich in lockerer Atmosphäre im Haus umschauen oder den Technikern einmal genau auf die Finger blicken konnten.

Doch nicht nur dabei zu sein, war am Sonntag am Olof-Palme-Platz das Entscheidende, sondern vor allem mitzumachen. So schlüpften Muriel Glawe und ihr Papa Olaf Lemke in Kostüme aus dem Fundus und ließen sich ablichten. „Wir wollten die Chance nutzen, einmal hinter die Kulissen zu schauen“, erklärte Olaf Lemke. Und seine Frau Uta Glawe-Lemke ergänzte: „Für uns ist das vor allem auch ein Ansporn, mal wieder öfter in das Theater zu gehen.“ Auch den Kindern Marlin (7) und Muriel (14) machte der Tag Spaß.

Einmal durch das Haus geführt zu werden oder ein Instrument auszuprobieren — das fanden die beiden Steppkes Max Kiwall und Jannik Hoffmann aufregend. Sie durften kräftig in ein Horn blasen. „Wir sind das erste Mal hier, Jannik findet es toll“, sagte Mama Katja Hoffmann. Auf dem Programm stand noch, sich einen kleinen Ausschnitt aus „Dornröschen“ anzuschauen. „Damit ist jetzt klar, dass wir uns das Stück dann auch in voller Länge im Theater anschauen werden“, so Katja Hoffmann. Die Gäste des Tages der offenen Tür erhielten nicht nur Einblicke in die verschiedenen Theaterberufe, sondern auch den neuen Spielplan, der unter dem Titel „Profil(e)“ steht, was Raum lässt für jede Menge Interpretationen. Im wortwörtlichen Sinne nahmen das Motto einige Besucher und ließen sich im Schattenprofil fotografieren.

Auch der Vorplatz des Theaters wurde in das bunte Treiben mit einbezogen. Dort konnte man in Boxen den Theaterspielplan ertasten. Das probierte Mika Rambow (4), der mit seinen Eltern Julia Rambow und Robert Kulbe da war. „Wir sind schon öfter dabei gewesen. Das Theater stellt immer eine Menge auf die Beine“, verteilte Robert Kulbe Lob.

Die Mädels und Jungs des Theaterjugendclubs packten kräftig mit an. „Mit Theater erreicht man einfach viele Leute“, ist Hannes Berger überzeugt, während er mit Leah Habicht weiter an den Requisiten für „Frau Holle“ bastelte.

Am Abend gab es bei einer Bühnenshow einen Vorgeschmack auf die Premieren dieser Spielzeit.

Miriam Weber

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