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Infostelen für die beiden Frankenfriedhöfe

Stralsund Infostelen für die beiden Frankenfriedhöfe

Sie informieren über die Geschichte der ehemaligen Begräbnisstätten am Frankendamm

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Stephan Bogusch und Heike Benz von der Abteilung Straßen und Stadtgrün an der Infostele am Neuen Frankenfriedhof.

Quelle: Foto: Hansestadt Stralsund

Stralsund. An den beiden Frankenfriedhöfen in Stralsund sind in dieser Woche neue Informationsstelen aufgestellt worden. Das teilte Stadtsprecher Peter Koslik mit. Sie informieren über die Geschichte der beiden ehemaligen Begräbnisstätten rechts und links des Frankendamms.

Der erste Frankenfriedhof wurde im Jahre 1713 geweiht, weil der heute nicht mehr existierende Gertrudenfriedhof – der befand sich ebenfalls im Stadtteil Franken – nach einer Pestepidemie drei Jahre zuvor überbelegt war. Der Alte Frankenfriedhof wurde östlich des heutigen Frankendamms auf einem leicht erhöhten Gelände, das im 17. Jahrhundert noch als Verteidigungswerk genutzt wurde, streng geometrisch gestaltet. Damals hatte man auch in Pommern damit begonnen, Friedhöfe nicht mehr nur als reine Begräbnisstätten anzulegen, sondern sie auch gartenkünstlerisch zu gestalten. 1820 wurde der Friedhof um einen südlichen Teil erweitert. Die äußere Grenze bildete eine noch heute erhaltene Mauer aus Feldsteinen.

Die letzten Bestattungen fanden dort 1965 statt. 1986 wurde der Friedhof beräumt und zu einem Park umgestaltet. Dabei wurden viele historisch wertvolle Anlagen vernichtet. Eine letzte Grabplatte mit der Inschrift „Carolina Helena Johanna v. Pollet gest. 1797“ wurde 1998 von Vandalen zerstört. Heute befindet sich dort ein Spielplatz.

Erste Pläne für den Neuen Frankenfriedhof auf der anderen Seite des Frankendamms gab es 1856. Er wurde ebenfalls streng geometrisch gestaltet. Es sind nur noch wenige Grabstätten erhalten. Einer privaten Initiative ist zu verdanken, dass das Grab des Arztes Dr. Carl Pogge erhalten blieb. 1976 wurde der Neue Frankenfriedhof geschlossen.

Auf den Frankenfriedhöfen fanden zahlreiche bekannte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte, zum Beispiel der Dichter Karl Lappe, der Theologe Otto Fock, Stadtbaumeister Ernst von Haselberg, der Arzt Carl Pogge und der Komponist Georg Meißner.

Im Stralsunder Stadtgebiet stehen insgesamt 14 Infostelen, die über besonders wertvolle Objekte des öffentlichen Grüns informieren.

jpw

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