Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Keine Einigung bei Tarifverhandlungen am Theater Vorpommern

Stralsund/Greifswald/Putbus Keine Einigung bei Tarifverhandlungen am Theater Vorpommern

Die drohende Insolvenz am Theater Vorpommern ist noch nicht abgewendet. Trägerkommunen und Land legten ein verbessertes Angebot vor. Die Gewerkschaften wollen nun erst in den Gremien beraten.

Voriger Artikel
Theater mit „Tannhäuser“ in Stettin
Nächster Artikel
Campfire gibt erstes Konzert

Ein Schild mit der Aufschrift „Bühneneingang“ steht vor dem Theater Vorpommern in Greifswald. Die Mitarbeiter am Theater Vorpommern wollen mehr Lohn. Doch das Theater hat nur wenig Spielraum.

Quelle: Stefan Sauer

Stralsund/Greifswald/Putbus. Die Verhandlungen über einen neuen Haustarif  am Theater Vorpommerns sind trotz eines verbesserten Arbeitgeberangebots am Mittwochabend zunächst ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trägerkommunen und Land hätten den Gewerkschaften ein Angebot vorgelegt, das bis zur Fusion zum „Staatstheater Nordost“ eine stufenweise Steigerung um 9,5 Prozent vorsehe, sagte der Intendant des Theaters. „Das ist ein gutes Angebot. Doch wir haben bislang keine Einigung erzielt“, sagte Löschner nach den etwa viereinhalbstündigen Verhandlungen.

Die Gewerkschaften bezeichneten das vorgelegte Angebot als „sehr, sehr schwierig“. Das strukturelle Defizit zum Flächentarif würde zum 1. Januar 2018 noch immer bei 15, zum Sommer 2018 bei etwa 13 Prozent liegen, weil auch die Flächentarife in diesem Zeitraum stiegen. „Für diesen Vorschlag haben wir kein Verhandlungsmandat“, sagte Gerrit-Michael Wedel von der Vereinigung deutscher Opernchöre. Deshalb müsse er zunächst in den Gremien beraten werden.

Kommt es zu keiner Einigung, droht dem Theater ab 1. April die Insolvenz. „Das wäre eine absolute Katastrophe“, sagte der Stralsunder Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU).

Das Angebot sah nach Angaben des Intendanten bis zum Jahresende eine Steigerung um 4,75 Prozent und von Januar 2018 an in zwei weiteren Stufen eine Steigerung um weitere 4,75 Prozent vorsieht. Dabei werde die letzte Stufe vor der Theaterfusion in Höhe von 2,25 Prozent ausschließlich vom Land finanziert, sagte Löschner. „Das Angebot zeigt, dass es dem Land mit der Unterstützung des Theaters im Osten des Landes ernst ist.“ Der Ball liege jetzt bei den Gewerkschaften.

Martina Rathke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Premiere in Hamburg
Voller Blut und Wunden ist sein Körper: Carlo Ljubek als Dorfrichter Adam.

Er gilt als Starregisseur, der Klassiker prägnant reduziert und damit seinen unerbittlichen Blick auf die Gesellschaft wirft: Michael Thalheimer nimmt sich in Hamburg so auch Kleists „Der zerbrochne Krug“ vor. Bei der Premiere applaudiert das Publikum begeistert.

mehr
Mehr aus Kultur
Verlagshaus Stralsund

Apollonienmarkt 16
18439 Stralsund

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Benjamin Fischer
Telefon: 0 38 31 / 20 67 40
E-Mail:  stralsund@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.