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Kellner bahnen sich geschickt den Weg durch volle Innenstadt

Kellner bahnen sich geschickt den Weg durch volle Innenstadt

5. Stralsunder Gastronomenlauf ist Zuschauermagnet beim Tag des Mittelstandes auf dem Alten Markt / Ben-Gunn-Crew räumt alles ab

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Die Anspannung steigt, jeder schaut auf sein rundes Tablett: 17 Kellner starteten bei der 5. Auflage des Gastronomenlaufes am Sonnabend auf dem Alten Markt – eingebettet war das Ganze in den Tag des Mittelstandes. Ein gut gefülltes Likörglas und ein Bier waren über 1234 Meter zu tragen. Das „Stralsunder“ musste unterwegs aus der Flasche ins Glas gefüllt werden. Wer beim Rennen die Gläser geschickt mit den Fingern festhielt, war klar im Vorteil.

Quelle: Fotos: Ines Sommer

Stralsund. „3 – 2 – 1“ hallt es am Samstagmittag über den Markt und noch ehe die Startschusspistole knallt, haben die ersten Kellner ihre Gläser in Stellung gebracht und preschen los. 1234 Meter durch die Stralsunder Innenstadt liegen vor den 17 Teilnehmern des 5. Kellnerlaufes. Und der ist ohne Zweifel das Highlight beim Tag des Mittelstandes. Viele Zuschauer haben sich versammelt, um das Spektakel zu verfolgen.

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5. Stralsunder Gastronomenlauf ist Zuschauermagnet beim Tag des Mittelstandes auf dem Alten Markt / Ben-Gunn-Crew räumt alles ab

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Doch da lauern so einige Fallen auf die Wettkämpfer. So müssen sie im Rathausdurchgang eine große Hochzeitsgesellschaft umkurven, auf der Ossenreyer tummeln sich Hunderte Gäste und gucken nicht schlecht, als sie die Kellner rennen sehen. „Die meisten Leute waren aber ganz nett und haben Platz gemacht“, sagt Bartosz Gintrowicz. Der 27-jährige Pole lernt im dritten Ausbildungsjahr Restaurantfachmann und vertritt das Wyndham-Hotel. Ob er sich auf den Lauf vorbereitet hat? „Nein, aber ich mache viel anderen Sport“, lacht er und zeigt auf seine Turnschuhe, die er fix noch gegen die schwarzen Guten eingetauscht hat. Er hat sich eben gut auf den Stralsunder Pflasterparcours eingestellt.

Der junge Mann kommt als Dritter ins Ziel. Am Ende muss er aber mit Platz 4 zufrieden sein. Denn für alles, was unterwegs übergeschwappt ist, gibt es vom Organisationsteam um Volker Zeitz eine Strafminute. Man musste nämlich nicht nur alles ohne Glasbruch über die Ziellinie bringen, sondern auch vollständig. Ein Likörglas – übrigens mit echtem saurem Kirsch gefüllt – musste auf dem runden Kellnertablett ebenso durch die Stadt jongliert werden wie ein volles Bierglas. Die „alten Hasen“, und davon gab es einige, haben das Bier natürlich erst kurz vor Zieleinlauf eingefüllt. Clever.

Phillipp Mroczek hat die Sprinttour in fünf Minuten und 17 Sekunden als Erster absolviert. Irgendwas schwimmt da auf dem Tablett – die Strafe dafür katapultiert den 22-Jährigen zwar auf den Silberrang, die Enttäuschung hält sich aber in Grenzen. Ben-Gunn-Kollege Marcus Brüning, der schon zweimal den Kellnerlauf gewonnen hat, ist jetzt vor ihm und kann sich über das 20-Liter-Bierfass freuen. Und als wäre das noch nicht genug Streberei, hat der Chef des Hauses mal den „flotten Dreier“ komplett gemacht: Jörg Opretzka – mit 50 der Älteste im Starterfeld – schnappt sich in sechs Minuten und 49 Sekunden die Bronzemedaille. Die wird wie alle anderen Preise von Mittelstandsvereinigungs-Chefin Heidi Waschki und Wyndham-Manager Dirk Höft überreicht. Beste Frau des Tages ist übrigens Vanessa Werner vom „Goldenen Löwen“.

Kurzweilig geht es weiter, denn auf der Bühne, wo zuvor „Viva“ mit lustigen Tänzen für Stimmung gesorgt hatte, machen sich langsam die nächsten Musiker warm. An den Ständen der Stralsunder Betriebe gibt es nicht nur Luftballons, Kulis und Gummitiere, sondern auch jede Menge Infos.   „Wir sind zufrieden mit der Resonanz. Es geht ja auch bei so einem Tag nicht darum, Aufträge an Land zu ziehen.

Sondern wir wollen uns den Stralsundern präsentieren, das hat super geklappt“, so SMV-Chefin Heidi Waschki. Anika und Paul vom Baltic-Racing-Team fügen hinzu: „Wir haben so viele nette Gespräche geführt. Und das von Jung bis Alt. Sogar eine über 70-Jährige hat sich in unseren Rennwagen gesetzt.“

Bildergalerie: www.ostsee-zeitung.de

Ines Sommer

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