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Malerisches im Zeitenwandel

Stralsund Malerisches im Zeitenwandel

Grit Piolka stellt ihre Arbeiten in der Galerie Stabenow aus

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Grit Piolka stellt in der Galerie Stabenow aus.

Quelle: Foto: Christian Rödel

Stralsund. Dass das Sein das Bewusstsein bestimmt, ist ja inzwischen auch in nicht-marxistischen Kreisen unbestritten. Ergo bestimmt der Ort des künstlerischen Seins auch das Werk des kreativ tätigen Menschen: Die 1963 im Erzgebirge geborene Malerin Grit Piolka kam über diverse geografisch unterschiedliche Lebensstationen im August 2015 nach Stralsund, um sich hier neu zu justieren.

Die am Donnerstagabend in der Wintergarten-Galerie des Hauses Stabenow eröffnete erste große Stralsunder Personalausstellung mit aktuellen und einigen frühen Arbeiten von Grit Piolka zeigt ein bemerkenswertes Spektrum an malerischen Metamorphosen.

Nach ihrem Studium an der renommierten Schule Burg Giebichenstein bei Halle an der Saale, wo sie im Fachbereich Malerei und Grafik 1988 ihr Diplom abgelegt hatte, wechselte Grit Piolka mehrmals ihre Lebensorte. Diese Ortswechsel spiegeln sich in all ihren Arbeiten zwangsläufig wider. „Das ist eine Arbeit aus meiner Zeit, als ich in der Nähe der Saale-Unstrut gelebt habe“, sagte Grit Piolka beim Rundgang durch die Ausstellung über ein Bild vor ihrer Stralsund-Zeit.

Die nach 2015 entstandenen Werke tragen Titel wie „Segler“, „Rundes Meerbild“, „Boddenblick von Hiddensee“ oder „Überfahrt“, in denen der jeweilige nordische Ort des Entstehens bildgestalterisch nachhallt.

Im Wintergarten und im Keller des Altstadtgeschäftes Stabenow zeugen die breitgefächerten Malweisen von Grit Piolka von einem außerordentlichen Talent, das zudem mit feiner Ironie gesegnet ist.

„Karpfen wider Willen“ ist so eine Arbeit, die mit einem Augenzwinkern daher kommt, da unter dem Bild ein echtes Fischbesteck installiert ist. Ein weiblicher Rückenakt mit einer pinkfarbenen Damentasche und mehreren zu erkennenden Pfauen-Köpfen trägt den Titel „Nach dem Friseur“. Den menschlichen Eitelkeiten wurde hier offensichtlich ein Spiegel vorgehalten. Die Werkschau mit Arbeiten von Grit Piolka ist zu den regulären Öffnungszeiten des Juweliergeschäftes für interessierte Besucher geöffnet. Christian Rödel

OZ

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