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Medien, Handwerk und Kultur als neue Unterrichtsfächer?

Stralsund Medien, Handwerk und Kultur als neue Unterrichtsfächer?

OZelot lokal entwickelte eine Idee, neue Pflichtfächer in den Schulalltag einzubauen / Alles nur Spinnerei oder vielleicht ein guter Plan für die Zukunft?

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Whiteboards, und damit moderne Technik, gehören zum Unterrichtsalltag.

Quelle: Vincent Huysmann

Stralsund. Deutsch, Mathe, Englisch oder Biologie – das ist unser Schulalltag. Was wäre, wenn einmal frischer Wind in das eher gleichförmige Schulleben kommen würde? Neue und zeitgemäße Schulfächer könnten dabei helfen. Wohlgemerkt neue Pflichtfächer, denn bei dieser Idee geht es nicht nur darum, noch mehr Angebote zu schaffen, sondern etwas Nachhaltiges in den bestehenden Schulalltag einzubauen.

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OZelot lokal entwickelte eine Idee, neue Pflichtfächer in den Schulalltag einzubauen / Alles nur Spinnerei oder vielleicht ein guter Plan für die Zukunft?

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Dabei muss modern und zeitgemäß nicht automatisch interaktiv bedeuten oder direkt mit moderner Technik verbunden sein. Grundlagen zu schaffen, spielt dabei eine wichtige Rolle. Von Jahr zu Jahr sollen die Schüler aufbauend an Themen herangeführt werden, die sonst gar nicht im Unterricht vorkommen oder nur am Rande gestreift werden. Und das von der ersten bis zur Abschlussklasse.

Auf den ersten Blick mag das nach Spinnerei klingen. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass es vorteilhaft ist, Kinder schon frühzeitig an bestimmte Gebiete heranzuführen, ist das Ganze schon nicht mehr so fantastisch. Veranschaulichen wir das mal mit konkreten Beispielen.

Klasse A wird die Medienklasse, Klasse B ist eine Klasse für Technik und Handwerk und Klasse C spezialisiert sich auf Kultur und Gesellschaft. Diese Unterteilung könnte schon zu Beginn der Grundschulzeit eingeführt werden. Da aber Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren und deren Familien normalerweise noch nicht wissen können, welchen Beruf das Kind später ausüben wird, ist es wichtig, den Kindern Möglichkeiten offen zu halten.

Neben den üblichen Unterrichtsfächern gäbe es nun das „Spezialfach“, anfangs mit zwei Wochenstunden, später drei bis vier. Im Themenbereich Medien würden sich die Mädchen und Jungen zuerst mit den grundlegenden Dingen auseinandersetzen: Wie ist eine Zeitung aufgebaut? Wie bediene ich einen Computer?

In den weiterführenden Klassen bis zur Oberstufe werden die Schüler dann mit der Praxis eng vertraut gemacht, sie könnten lernen, wie man einen Radiosender gestaltet, eine Zeitung erstellt oder beispielsweise Musik produziert.

Der Bereich Technik und Handwerk würde sich in der Grundschulzeit mit ersten praktischen Übungen wie Holzarbeiten, Reparaturen oder zum Beispiel auch mit dem Kochen beschäftigen. Später könnten die Schüler dann darin geschult werden, präzise Arbeiten zu vollziehen, den Schulgarten zu gestalten und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Das ist das Ziel dieses Unterrichtsfaches, den einfallsreichen Köpfen eine Möglichkeit zu bieten, sich auszuleben.

In dem Bereich Kultur und Gesellschaft könnten sich die Kinder vorerst mit den Ländern der Welt beschäftigen, deren Traditionen oder sich mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen, in einem höheren Alter kann man sie dann damit vertraut machen, was in unserer Gesellschaft vor sich geht, wie es in der Welt aktuell aussieht oder wie das Zusammenspiel diverser Kulturen funktioniert.

Klar, sind das nur Ideen und Gedankenspiele, aber es wäre ein Anfang, mal ein bisschen etwas anders zu machen, Grundlagen zu bestimmten Themen zu schaffen und den Schülern so die Möglichkeit zu geben, sich in bestimmten Bereichen zu entfalten.

Vincent Huysmann (17) besucht die 12. Klasse der IGS Grünthal

Vincent Huysmann

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