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Stralsund Mit der Spiele-App durch Museum

Die Hochschule Stralsund beteiligt sich an einem internationalen Prokjekt, um Ausstellungsbesuche attraktiver zu machen

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Vertreter der Projektpartner während ihres Treffens am vergangenen Wochenende in Stettin.

Quelle: Foto: Christopher Dietrich

Stralsund. Die Hochschule Stralsund engagiert sich für ein internationales Projekt mit Museen im Ostseeraum. Partner aus acht Ländern im Ostseeraum wollen gemeinsam neue elektronisch unterstützte Besucherangebote für Museen und andere kulturelle Einrichtungen entwickeln. Besuchern sollen zum Beispiel mehrsprachige Führungen auf dem eigenen Smartphone angeboten werden. Die Partner werden zusammen den Trend „Gamification“ aufgreifen und mit spiele-orientierten Anwendungen neue Zielgruppen ansprechen, erklärte ein Sprecher der Hochschule Stralsund.

In die Entwicklung der Angebote werden die zukünftigen Nutzer mit eingebunden. IT-Begeisterte werden zu Programmier-Events in die touristischen Einrichtungen eingeladen. Daraus sollen kreative Ideen entstehen, aus denen später spiele-orientierte Apps für die Sehenswürdigkeiten entwickelt werden.

Das Projekt trägt den sperrigen Namen „Baltic Museums: Love IT!“. Sein Ziel ist es, die neuen Angebote unter einer gemeinsamen Marke anzubieten. Der Startschuss fiel am vergangenen Wochenende während eines Treffens mit Vertretern verschiedener Institutionen aus Polen, Dänemark, Schweden, Litauen und Deutschland in Stettin.

Das dreijährige Projekt wird von der Universität Stettin geleitet. Entwickelt wurde es aber gemeinsam mit der Stralsunder Hochschule. Finanziert wird es mit Geld von der Europäischen Union.

Ein Teil der Partner kooperiert bereits seit 2008, als die Hochschule Stralsund das erste gemeinsame Projekt zu elektronischen Besucherführern ins Leben gerufen hatte. Professor Klotz, der das Projekt an der Hochschule Stralsund leitet, erklärt: „Die Anwendung von Informationstechnologie in Museen und Attraktionen ist heute ein Qualitätskriterium. Die größte Herausforderung ist die rasante Entwicklung der Technik und der Besuchererwartungen. Hier möchten wir im Projekt ansetzen und gemeinsam inspirierende sowie praktikable Lösungen entwickeln.“ Die Hochschule Stralsund ist auf Grund ihrer umfangreichen Projekterfahrungen verantwortlich für die Kommunikation, Administration und das Wissensmanagement.

Projektpartner sind: Universität Stettin (Polen), Hochschule Stralsund (Deutschland), National Marine Fisheries Research Institute (Polen), Lithuanian Sea Museum (Litauen), Malmö

Museums (Schweden), NaturBornholm (Dänemark), Experyment Science Centre Gdynia (Polen), Foundation of Internet Industry Development Netcamp (Polen), Wirtschaftsakademie Nord gGmbH (Deutschland).

jpw

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