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Mit eigenen Ideen die Zeitung gestalten

Stralsund Mit eigenen Ideen die Zeitung gestalten

Jeden Mittwoch erscheint in der Stralsunder Ausgabe OZelot lokal, die junge Seite / Derzeit arbeiten zehn junge Leute zwischen 15 und 18 Jahren in der Jugendredaktion

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Mark Dinse, Richard Weinz, Antonia Huhn, Swantje Schurig und Vincent Huysmann (v.l.) von der Jugendredaktion. Fotos (3): Moritz Werthschulte

Stralsund. Habt ihr Lust, die Zeitung mitzugestalten? Einen Text zu schreiben oder passende Fotos zu machen? Dann seid ihr bei der Stralsunder Jugendredaktion richtig. Einige OZelot-lokal-Redakteure geben euch hier einen Einblick.

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Jeden Mittwoch erscheint in der Stralsunder Ausgabe OZelot lokal, die junge Seite / Derzeit arbeiten zehn junge Leute zwischen 15 und 18 Jahren in der Jugendredaktion

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Ich mag es, über Dinge zu schreiben, die mich interessieren.“Vincent Huysmann (17)

Mein großes Vorbild in meiner Kindheit war Karla Kolumna, die rasende Reporterin. Weil ich ein neugieriger und an vielen Dingen interessierter Mensch bin, habe ich mich entschieden, bei der jungen Seite mitzuwirken. Eine wunderbare Idee, weil ich immer wieder Spaß am Schreiben habe, tolle Menschen in meinem Alter kennenlerne. Zudem bin ich eine kritische Person, die gerne ihren Kommentar zu einem Thema abgibt. Bei der Redaktion ist es möglich, zu diskutieren und seinen Standpunkt darzulegen. Seitdem ich dabei bin, habe ich viel dazu gelernt, was ich später in meinem Beruf anwenden kann. Allerdings möchte ich mittlerweile nicht mehr wie Karla Kolumna sein, eher wie Anne Will.

Eine Sache erstaunt mich immer wieder. Irgendwie schaffen wir es jede Woche, die nächste junge Seite zu planen, obwohl wir in unseren Sitzungen die meiste Zeit gefühlt über Urlaub, gemeinsame Bekanntschaften oder den Mangel an Ideen reden, sodass ich meist nach einem Tag nicht mehr genau weiß, was nun eigentlich wichtig ist, würde ich mir das nicht mit dem guten alten Notizblock und Bleistift verewigen. Auch in Zeiten von Smartphones und WhatsApp-Gruppen, hat die mechanische und elektronikfreie Speichereinheit aus Papier noch ihre Daseinsberechtigung. Sollte selbst die versagen, kann man sich in den meisten Fällen ausnahmsweise auf den menschlichen Faktor verlassen – auf die Kollegen aus der Jugendredaktion. Jeder hat seine Stärken und kann sich, wenn es hart auf hart kommt, auf den anderen verlassen. Das ist unser zweites Talent, obwohl wir alle so unterschiedlich sind, klappt die Zusammenarbeit oft hervorragend.Richard Weinz (17) besucht das Hansa-Gymnasium.

Während meines Schülerpraktikums bei der OZ hat mir das Schreiben so viel Spaß gemacht, dass ich dabeigeblieben bin. Ich mag es, dass man durch die Recherchen viel mehr in Kontakt mit seiner Heimatstadt und ihren Bewohnern kommt, und ich habe nun eine bessere Orientierung in der Altstadt. Bevor ich zur Zeitung kam, hätte ich es nie für möglich gehalten, dass so viel in unserer Hansestadt los ist. Jedes Mal, wenn man als Journalist vor die Tür tritt, erwartet einen etwas völlig Neues.Isabelle Bendig (16) besucht das Hansa-Gymnasium.

Ich bin eine von der Sorte, die sich einfach gerne reden hört. Das erste Problem ist nur, dass ich viel zu durcheinander denke, um längere Zeit zusammenhängend zu reden. Und das zweite: Ich stehe nicht gern für längere Zeit im Blickzentrum meiner Mitmenschen. Genau deshalb habe ich das Schreiben für mich entdeckt. Ich kann mich wortreich über jeden Regenwurm auslassen, der mir begegnet, ohne durch meine eigenen Gedanken unterbrochen zu werden. Außerdem ist man beim Schreiben so wunderbar allein, ohne einsam zu werden. Eine Eigenschaft, die nur wenige Tätigkeiten vorweisen, und die ich mehr als schätze.Swantje Schurig (17) besucht das Hansa-Gymnasium.

Seit meinem 11. Lebensjahr möchte ich Journalist werden oder generell etwas mit Medien machen. Deswegen ging ich zur Jugendredaktion, auf die ich durch einen Freund aufmerksam wurde. Das

Schreiben macht mir Spaß, und damit komme ich meinem Berufswunsch ein Stück näher. Mark Dinse (15) besucht das Hansa-Gymnasium.

Mich interessierte, wie eine Tageszeitung entsteht. Bei einem Praktikum bekam ich einen Einblick, und ich bin geblieben. Mir gefällt es, andere Schüler kennenzulernen. Durch die Arbeit bin ich selbstbewusster gegenüber neuen Leuten geworden. Ich lerne unsere Stadt besser kennen und interessiere mich mehr für neue Dinge. Nicht zuletzt kann ich bei den Themen und beim Schreiben kreativ sein.Laura Martens (15) besucht die IGS Grünthal.

Was die können, kann ich schon lange, dachte ich mir vor einiger Zeit beim Durchblättern des Tageblatts und landete bei der Jugendredaktion. Seit drei Jahren schreibe ich für die junge Seite. Mich reizt der Freiraum beim Verfassen eines Textes und dass ich über das berichten kann, was mich interessiert und wofür ich mich begeistere. Neben meiner Arbeit für die OZ ist in meinem letzten Schuljahr die Vorbereitung auf das Abi wichtig. Außerdem mag ich Sport und Musik, die läuft irgendwo immer, wenn ich vor Ort bin.Vincent Huysmann (17) lernt an der IGS Grünthal.

Über ein Zeitungsprojekt bei der Spielkartenfabrik bin ich spontan zur jungen Redaktion gekommen. Am liebsten recherchiere ich zu den Texten, die ich schreibe, denn dabei lerne ich nicht nur viel über das Thema des Textes, sondern lerne meistens interessante neue Menschen kennen.Antonia Huhn (16) besucht die IGS Grünthal.

Die Jugendredaktion trifft sich mittwochs 15.30 Uhr in der Lokalredaktion

Sabrina Scholz (17) Besucht Das Hansa-Gymnasium.

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Leiter Lokalredaktion: Benjamin Fischer
Telefon: 0 38 31 / 20 67 40
E-Mail:  stralsund@ostsee-zeitung.de

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