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Peilturm am Kap: Spirituelles zum Austellungsjubiläum

Arkona Peilturm am Kap: Spirituelles zum Austellungsjubiläum

Der Schmuckdeigner Nils Peters präsentiert im hohen Norden der Insel auf vier Etagen Rauminstallationen zu den Religionen dieser Welt.

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Da geht‘s lang: An diesem Wochenende starten Sophia Hippe und Nils Peters in die neue Saison im Peilturm am Kap Arkona. Am Sonntag wird dort die Ausstellung „Spirit of Stones“ eröffnet. Fotos (2): Holger Vonberg

Arkona. Jubiläum im hohen Norden der Insel: Der Schmuckdesigner Nils Peters eröffnet am morgigen Sonntag seine zehnte Jahresausstellung im Peilturm am Kap. Auch dieses Jahr steht unter dem Motto „Spirits in stones“. In dieser spirituellen Ausstellung sind auf den vier Etagen des Peilturms Rauminstallationen zu den Weltreligionen zu sehen. „Wir und der Peilturm am ehemaligen Tempel-Ort der Slawen setzen uns damit als Botschafter für den Weltfrieden ein“, erzählt Nils Peters, der im Turm auch Arbeiten von Sophia Hippe präsentiert. Die 22-Jährige hat bei ihm gelernt und in Idar-Oberstein ihre Ausbildung als Bachelor of Arts abgeschlossen.

Den Winter nutzte Nils Peters zu einer weiteren Studienreise nach Indien. Dort hat er erfolgreich an einer internationalen Yogalehrer-Ausbildung im Sivananda Yoga Vedanta Meenakshi Ashram in Madurai, Südindien, teilgenommen. Die von Swami Vishnudevananda gegründete TWO (True World Order) in Montreal, Kanada, zeichnete ihn als spirituellen Lehrer aus.

Nach dieser Studienreise liegt sein besonderes Augenmerk nun auf der Turm-Etage des Hinduismus und Buddhismus. Mitgebrachte Stoffe, Skulpturen, prachtvolle Edelsteine und Schmuck spiegeln die farbenprächtige Vielfalt des Landes wider. Die zweite Etage ist dem Götzen Swantevit gewidmet und gefüllt mit Strandfunden der Insel Rügen, mit leuchtenden Bernsteinen, Donnerkeilen, Fossilien und Hühnergöttern, kreativ umgesetzt zu tragbaren Schmuckstücken.

Das Christentum in der nächsten Etage zeigt sich mit zart schimmernden Amethysten, strahlenden Bergkristallen und religiösen Motiven wie Kreuz und Engel. In diesem Jahr stellt die Malerin Judit Hildebrandt dort auch drei ihrer Werke aus. Die gebürtige Budapesterin widmet sich der spirituellen Kunst, ihre  Bilder sind farbenfroh und von vielseitiger Motivwahl. Sie sagt über ihre Malerei: „Es ist mein Wunsch und meine Aufgabe, mit meinem Schaffen Schönheit und Fülle zu vermitteln und die geistige Welt in sichtbare Formen und spürbare Energien zu bringen.“

Die vierte Etage repräsentiert die Welt der Naturvölker. Steine aus aller Welt und in vielen Farbnuancen laden zum Verweilen und Entdecken ein. Aber auch die Schmuckstücke wirken mit ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Häufig sind Tiermotive oder exotische Fossilien verarbeitet.

Unter der Glaskuppel können die Besucher schließlich Nils Peters und Sophia Hippe im Sonnenschmuck-Atelier bei der Arbeit über die Schultern schauen. Für das zehnjährige Jubiläum werden „Vollmondnächte im Turm“ mit interessanten Themen und Gästen rund um Arkona, den Bernstein, die Diamanten, Opale und Märchen vorbereitet.

Unterm Glasdach entsteht Sonnenschmuck

10 Jahre gibt es das Sonnenschmuck-Atelier unter der Glaskuppel des Peilturms am Kap Arkona. Dort können Besucher Nils Peters und Sophia Hippe beim Schmuckschaffen zusehen. Die Schmuck- und Edelsteindesignerin aus Zörbig stellt zum ersten Mal ihre Bachelor-Arbeit vor.


Die aktuelle Ausstellung „Spirits in Stones“ wird am morgigen Sonntag um 14 Uhr eröffnet.

 



Holger Vonberg

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