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Stralsund Plattdeutsches Theater im Speicher Landsdorf
Vorpommern Stralsund Plattdeutsches Theater im Speicher Landsdorf
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00:00 27.04.2016
Die „Dörpsnackers“ aus Bartelshagen sorgten für Stimmung. Quelle: hl

Der Tribseeser Heimatverein sah sich am Sonntagnachmittag in seinen Bemühungen um den Erhalt und die Förderung der niederdeutschen Sprache wieder einmal darin bestätigt, dass es in unserer Region noch viele Anhänger des Plattdeutschen gibt. Waren es doch 140 Besucher, die aus Tribsees, Grimmen, Franzburg, Richtenberg und anderen Orten nach Landsdorf gekommen waren, um sich im Speicher wieder einmal an einem plattdeutschen Theaterstück erfreuen zu können.

Und „ De Plattdütschen Dörpsnackers“ aus Bartelshagen erfüllten mit ihrer Komödie „Alte Liebe rostet nicht“ voll ihre Erwartungen. In der turbulenten, abwechslungsreichen und vor allem humorvollen Handlung gestalteten die 13 Darsteller der Laienspielgruppe in drei Akten eine Nachkriegsgeschichte in einem kleinen mecklenburgischen Dorf, die zeigt, dass echte, wahre Liebe auch nach vielen Jahren nicht erloschen ist. Dabei begegnen sich gegenwärtige und zum Teil ehemalige Dorfbewohner nach langer Zeit wieder, und es ergeben sich vor allem zwischen den schon etwas älteren weiblichen und männlichen Akteuren manche Probleme. Wie es sich aber in einer Komödie gehört, führt natürlich alles zu einem guten Ende und jeder findet den zu ihm passenden Partner. Für den Heimatverein als Organisator, für die Schauspieler und die Besucher sowie für die Familie Schäfer als Gastgeber eine rundum gelungene Veranstaltung, die mit viel Beifall bedacht wurde.

Und es hat nicht nur den Zuschauern gefallen. „Auch für uns waren die ungewohnt vielen Besucher und das Ambiente dieses alten Speichers ein besonderes Erlebnis. In dieser Atmosphäre hat uns das Spielen viel Spaß gemacht, und wir würden gerne wieder einmal nach Landsdorf kommen“, gab Udo Ehlers, in dessen Händen die Fäden bei den Dörpsnackern zusammenlaufen, auch im Namen der gesamten Theatertruppe seine Eindrücke von der Veranstaltung wider.

Der Kornspeicher, der früher zusammen mit dem Hühnerhaus, dem ehemaligen Eiskeller und einem Taubenschlag zum Wirtschaftsteil des Gutes Landsdorf gehörte, hat nun Platz für 200 Konzertbesucher. Der Speicher und das benachbarte Trafohäuschen wurden im Sommer fertig. Der Speicher bietet zudem Café, Kaminzimmer und eine Sonnenterrasse, von der aus man in den 2500 Quadratmeter großen Park schlendern kann.

Von Harry Lembke

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