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Proteste überschatten Theater-Jubiläum

Stralsund Proteste überschatten Theater-Jubiläum

Vor dem Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Großen Hauses in Stralsund demonstrierten eine Bürgerinitiative unter dem Motto „Festkonzert oder Abgesang“ gegen die chronische Unterfinanzierung.

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Proteste vor dem Festkonzert zum Jubiläum des Theaters in Stralsund.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Großen Hauses des Theaters Vorpommern in Stralsund werden vom Bangen um die Zukunft des Hauses überschattet. Derzeit verhandeln die Gesellschafter der chronisch unterfinanzierten Theater im Osten des Landes über eine Fusion zum Staatstheater Nordost. Die Landesregierung will mit der Fusion der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz mit dem Theater Vorpommern Stralsund/Greifswald Kosten sparen und Strukturen straffen. Bei derzeit 485 Mitarbeitern sollen 65 Stellen entfallen.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) äußerte beim Festkonzert am Freitagabend den Wunsch, dass eine „zeitgemäße strukturelle Neuausrichtung“ gelinge. Diese Aussage wurde von vereinzelten Buh-Rufen begleitet. Die Bürgerinitiative TheaterLeben demonstrierte mit lachenden und weinenden Masken vor dem Theater. Motto der Demonstration: „Festkonzert oder Abgesang?“.

In Ihrer Rede zum Jubiläum würdigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Arbeit des Theaters und das Engagement der Bürger, das dieses Theater möglich gemacht habe. Stralsund befinde sich in der besten Tradition deutscher Kultur und Kunst. Zugleich richtete sie als Bundestagsabgeordnete des Ostseewahlkreises um Stralsund die Bitte an die Landesregierung, dass die gute künstlerische Qualität des Theaters auch in Zukunft möglich bleibe und viele Menschen an der Kultur teilhaben könnten.

Im Anschluss erklang das Oratorium „Gustav Adolf“ von Max Bruch als Gemeinschaftsaufführung des Theaters Vorpommern, des Bach-Chores an St. Nikolai und der Opera Na Zamku Stettin. Es dirigierte Generalmusikdirektor Golo Berg.

Von Martina Rathke

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