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„Stralsund swingt“ mit zauberhaften Lichtspielen

Stralsund „Stralsund swingt“ mit zauberhaften Lichtspielen

Die Premiere der neuen Veranstaltung lockte von Freitag bis Sonntag mit Live-Musik auf zahlreichen Bühnen Tausende Besucher in die Altstadt.

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Begehrte Autogramme: Die mitreißende Musik des Duos Nervling vor dem Rathaus gehörte zu den Höhepunkten des Wochenendes.

Stralsund. „Eine schöne Sache, so etwa könnte es öfter in Stralsund geben“, sagt Bettina Zimmermann, während die Stralsunder Band Sanddorn auf dem Hof der Nikolaikirche für lauschige Sommerabendstimmung sorgt. „Stralsund swingt“ hieß es von Freitag bis Sonntag in der Hansestadt. Auf verschiedenen Bühnen traten über zehn Bands auf. Tausende Besucher pilgerten an den drei Tagen in die Altstadt, um diese musikalische Premiere mit zu erleben.

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Schrill und lustig: „Die Letzten“ hatten viele Fans.

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„Das ist eher etwas für unser Alter“, meint Bettina Zimmermann mit einem Lachen. Gemeinsam mit Torsten Rieck machte sie Freitag einen Abendspaziergang, bevor es am Sonnabend noch einmal gemeinsam mit Freunden in die Stadt ging. „Heute würde ich gern noch die Irish Cowboys sehen und ansonsten schauen wir mal, was uns anspricht.“ Denn das war der Wermutstropfen am Wochenende: Die ausgegebenen Programme stimmten hinten und vorne nicht. Das war dann eher ein Laufen durch die Stadt auf gut Glück. Was für einigen Ärger sorgte.

Während es die Mecklenburger Irish Cowboys gemächlich angehen ließen, machte das Hamburger Duo Nervling auf dem Alten Markt ordentlich Ballett, und das mit über 20 Instrumenten. Da fiel es den Besuchern nicht schwer, mitzusingen oder zu klatschen.

„Ein bisschen zentraler hätten wir zwar gern gestanden, aber wir haben auch so Spaß“, meint Jens-Peter Ledig. Der Leipziger sang gemeinsam mit Horst Dörner in der Badenstraße am Bauamt auf einer Bühne einen Mix aus Blues, Swing und Shanty. „Für uns ist das ein großer Spaß, weil man sich in der Musik ausleben kann“, meint Jens-Peter Ledig. Ja, am Nachmittag seien schon ein paar Leute stehen geblieben, aber vor allem Kinder hatten Spaß an der Musik der beiden Leipziger.

Doch auch ein paar Überraschungen warteten auf die Gäste der Swing-Nacht. Als Geheimtipp gingen „Die Letzten“ ins Rennen. Mit ihrer extravaganten Kleidung waren die Jungs bereits ein Hingucker, und bei der Musik stand kein Bein still.

„Wenn es nach uns und sicherlich auch den Gästen geht, wird es im kommenden Jahr wieder solch eine Musikveranstaltung geben“, lautete das Resümee von Organisator Jürgen Stelljes. Die beachtliche Resonanz wird wohl auch die Sponsoren und die Stadtverwaltung überzeugt haben, dass diese Initiative der Veranstaltungsagentur Sund Event auch weiter unterstützungswürdig ist.

„Bei den angebotenen Musikrichtungen war für jeden Geschmack etwas dabei“, sagte Frank Storde (24), der mit seiner Freundin Monique Lerch (23) während des Swing-Wochenendes auf der Altstadtinsel unterwegs war. „Das ist mal ein anderes Altstadt-Fest, das auf jeden Fall wiederholt werden sollte“, ergänzte Monique Lerch. Sie war auch von der Live-Musik der Band Sanddorn besonders angetan.

Die optisch reizvollen Licht- und Lasershows, die Freitag- und Samstagabend auf dem Alten Markt präsentiert wurden, waren ein besonderer Augenschmaus und zauberten viele Bilder auf die Fassaden. Für Organisator Stelljes und sein Team ist das Swing-Konzept weitestgehend aufgegangen, weil die Leute von Bühne zu Bühne swingten (zu deutsch: bewegten).

„Wir beginnen schon mit der Planungsphase für eine Neuauflage und werden versuchen, einige Dinge zu optimieren“, so Stelljes, der hofft, wieder starke Sponsoren mit ins Boot zu holen. Den Gastronomen Alexander Börner, der seit über einem Jahrzehnt bei den Wallenstein-Tagen und dem Stralsunder Weihnachtsmarkt mit seinen mobilen Grillständen die Gäste versorgt, braucht er nicht zu überzeugen. „Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei“, so der Unternehmer aus der Nähe von Torgelow.

 

Miriam Weber und Christian Rödel

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