Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneefall

Navigation:
Uni-Mediziner bauen eine kleine Welt mit Blaulichtszenen

Barth Uni-Mediziner bauen eine kleine Welt mit Blaulichtszenen

Notarzt, Sanitäter und Feuerwehr eilen zu einem schweren Unfall. Doch die Retter sind gerade einmal 7,2 Zentimeter groß.

Voriger Artikel
„Seabourn Legend“ auf Stippvisite in Stralsund
Nächster Artikel
Pommerns Zweite startet mit Remis in die Saison

Barth. 30 000 Einzelteile hat die Rostocker Universitätsmedizin für eine riesige Playmobil-Ausstellung im Barther Technikmuseum „Alte Zuckerfabrik“ verbaut. Die vier Gestalter haben verschiedene realitätsnahe Situationen zum Thema Blaulicht nachgestellt.

Die Szenen zeigen dramatische Rettungseinsätze auf dem Wasser und in den Bergen. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße ist zu sehen, auch der Einsatz von Rettern bei einem Wohnhausbrand und einem Zugunglück. Selbst das Eingreifen eines Sondereinsatzkommandos bei einem Banküberfall wird dargestellt. Bewegend: Auch die Überführung eines im Afghanistan-Einsatz getöteten Bundeswehrsoldaten wird gezeigt.

Zwölf Situationen sind auf 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Realität nachempfunden worden. „1300 Playmobil- Figuren haben wir dazu benötigt“, sagt Kurator Dr. Gernot Rücker (43). Allein 649 dieser 7,2 Zentimeter großen Akteure finden sich in der größten Massenszene der Schau wieder. Sie zeigt die Absicherung eines FC-Hansa-Spiels.

Vier Jahre hat es gedauert, um so viele der Plastik-Kultfiguren zu sammeln und damit eine Ausstellung zu realisieren. „Wir haben sie in über 350 Ebay-Auktionen ersteigert“, erklärt Rücker. Bis Oktober wird die Ausstellung im Museum „Alte Zuckerfabrik“ gezeigt. Für 2015 ist eine Fortführung und Erweiterung geplant.

Die Sammlung gehört dem Rostocker Simulationsanlage- und Notfallausbildungszentrum der UniMedizin. Oberarzt Gernot Rücker leitet diese Einrichtung. Hier steht auch Deutschlands größtes Playmobil-Krankenhaus. Es ist 1,10 Meter hoch, 1,45 Meter breit und 66 Zentimeter tief. Rücker hat das sechsstöckige Modell in zweimonatiger Arbeit mit 150 Figuren und aus 3000 Einzelteilen gebaut.

Er wollte damit besonders Schülern, Auszubildenden und kleinen Patienten die komplexe Arbeit in einem Krankenhaus veranschaulichen.

Rücker: „Zum einen soll damit dem Nachwuchs die Angst vor einem Krankenhaus genommen, zum anderen die Vielzahl und Komplexität der möglichen Berufe dargestellt werden.“ Für diesen Zweck hat er 30

medizinische Krankenhausbereiche errichtet.

Das Playmobil-Krankenhaus musste leider in Rostock bleiben, ist nicht in Barth zu sehen. „Der Transport wäre zu problematisch geworden“, erklärt der Oberarzt.

Museumsinhaber Christoph Zechlin (42) ist seit seiner Kindheit selbst großer Fan dieser kleinen Figuren. Playmobil begeht in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Das wird hier und da in Deutschland gefeiert. Christoph Zechlin schließt sich da an.

Täglich geöffnet

1300 Playmobil-Figuren
sind für die Blaulicht- Ausstellung eingesetzt worden.
30 000 Einzelteile sind für die zwölf realitäts- nahen Situationen verbaut worden.
Die Ausstellung ist bis Oktober im Barther Museum „Alte Zuckerfabrik“, Am Wirtschaftshafen 3, zu sehen.
Geöffnet: täglich von 10 bis 17 Uhr.

 



Detlef Lübcke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stralsund
Verlagshaus Stralsund

Apollonienmarkt 16
18439 Stralsund

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Benjamin Fischer
Telefon: 0 38 31 / 20 67 40
E-Mail:  stralsund@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.