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Verträumtes Endingen erlebt italienische Opernnacht

Verträumtes Endingen erlebt italienische Opernnacht

Theater Vorpommern gastiert mit „Nessun dorma“ am 5. Juli um 18.30 Uhr beim 21. Parkkonzert an der Klosterruine / Über 800 Gäste werden erwartet

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Das ist das Schöne am Endinger Parkkonzert: Manchmal wagen sich die Künstler mitten ins Publikum.

Quelle: Foto: Susanne Retzlaff

Endingen. Einmal im Jahr verwandelt sich die einsame Ruine und der dazugehörige Gutspark, der Wanderern und Spaziergängern als Rastplatz dient, in einen viel besuchten Ort.

OZ-Bild

Theater Vorpommern gastiert mit „Nessun dorma“ am 5. Juli um 18.30 Uhr beim 21. Parkkonzert an der Klosterruine / Über 800 Gäste werden erwartet

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Hunderte Gäste pilgern dann zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto in die Gemeinde Jakobsdorf, in den heute unbewohnten Ortsteil Endingen. Dann ist es Zeit für das nächste Parkkonzert, und das startet in diesem Jahr am 5. Juli.

Auch in diesem Jahr greift das Amt Niepars als Organisator auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Theater Vorpommern zurück. So heißt es auf der extra hergerichteten Bühne „Nessun dorma“. Ob Putensen-Konzert, Musical, Operettenabend – in den letzten 20 Jahren wurde eine bunte Vielfalt geboten – und das in einem sonst so verträumten Eckchen Vorpommerns.

Eingeladen wird zu einer italienischen Opernnacht. Diese Aufführung ist im Theater übrigens fest eingetaktet bei „Ahoi – mein Hafenfestival“. Philharmonisches Orchester, Opernchor und Solisten des Theaters Vorpommern werden um 18.30 Uhr das 21. Endinger Parkkonzert eröffnen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Golo Berg, der sich wie die mitwirkende Sopranistin Kristi Anna Isene aus Vorpommern verabschiedet. Beide geben an diesem Abend eines ihrer letzten Konzerte, wechseln sie doch Mitte August nach Münster.

Bereits um 16 Uhr öffnet der Park seine Türen. Mit Kaffee und Kuchen – kredenzt von der Nieparser Kita – Bratwurst, Schwein am Spieß und Endinger Taler und Soljanka sorgt die Kombüse aus Martensdorf, dass man sich vor und nach der Vorstellung stärken kann. Eis und Süßigkeiten bietet Christian Kuhfeld an. Die Besucher können sowohl die Sitzbänke nutzen, viele Familien nutzen aber auch gern ihre Decken, um es sich trotz Kinderwagen ganz bequem zu machen. Damit auch ausreichend Plätze vorhanden sind und die Verkäufer genügend Stände haben, sorgt der Amtsbauhof in Zusammenarbeit mit den Gemeindearbeitern wie jedes Jahr für ein toll hergerichtetes Festgelände. Über 800 Sitzplätze – so viele Gäste kamen im vergangenen Jahr – werden am Vormittag des Konzertes hergerichtet. Auf der Wiese stehen Parkplätze zur Verfügung, viele nutzen das Event aber auch für einen Fahrradausflug.

Das Parkkonzert geht etwa bis 20.30 Uhr. Karten gibt es direkt an der Abendkasse für zehn Euro, Kinder bis 16 zahlen drei Euro. Bei schlechtem Wetter findet das Ganze übrigens in der Reithalle in Obermützkow statt.

Besonderes Opernerlebnis

Nessun dorma – Italienisch für ‚Keiner schlafe‘ – ist die Arie des Prinzen Kalaf zu Beginn des 3. Aktes der Oper Turandot von Giacomo Puccini, die 1926 in Mailand uraufgeführt wurde. Berühmte Künstler wie Luciano Pavarotti, Josep Carreras und Plácido Domingo haben die Arie bekannt gemacht. Das Theater Vorpommern wählte dies als Titel für einen musikalischen Ausflug in die italienische Oper.

Solisten sind Kristi-Anna Isene und Katarzyna Rabczuk (beide Sopran), Karo Khachatryan, Tenor, Alexandru Constantinescu und Thomas Rettensteiner (beide Bariton).

Große Gefühle und unsterblich schöne Musik machen diesen Abend zu einem Opernerlebnis der besonderen Art. Nach einem begeisternden Galakonzert 2016 auf dem Berliner Gendarmenmarkt legt das Theater nun nach. Zu hören sind Arien wie „Credo“ aus Verdis „Otello“ oder das Liebensduett aus Verdis „Maskenball“, aber ebenso der Glockenchor aus „Der Bajazzo“ von Leoncavallo. Das Theater Vorpommern verspricht: Nessun dorma – keiner schlafe in dieser Nacht der großen Stimmen.

Ines Sommer

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