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Von Mühlen, Müllersburschen und frischem Mehl

Steinhagen Von Mühlen, Müllersburschen und frischem Mehl

Die technischem Denkmäler in Steinhagen und im Stralsunder Zoo lockten hunderte Besucher an

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Hans Thürkow (M.) führt die Besucher in Steinhagen durch die Mühle. Die öffnet ihre Türen seit 2003 zum Mühlentag.

Quelle: Ines Engelbrecht

Steinhagen. /Stralsund. Zum 13. Mal öffnete sich gestern aus Anlass des Deutschen Mühlentages die Tür der 1752 erbauten Erdholländer-Windmühle in Steinhagen. Der 2003 gegründete Mühlenverein mit seinen heute 30 Mitgliedern und den vielen Helfern gestalteten die Wiese vor der Mühle mit vielen Ständen. Es gab Kuchen, Schmalzbrote und Getränke für die Gäste. Seit 1995 führt Hans Thürkow Interessierte durch das original erhaltene technische Denkmal. „Ich bin von den kleinen Rädern zu den großen gewechselt“, erklärt der frühere Uhrmacher schmunzelnd. „Ich kenne noch den früheren Müller Max Wilde. Er hat mir viel von seiner Mühle und dem Handwerk erzählt.“

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Die technischem Denkmäler in Steinhagen und im Stralsunder Zoo lockten hunderte Besucher an

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„60 Mühlen gab es früher im Umkreis von Stralsund“, erzählt Thürkow bei der Mühlenführung. Der hatten sich auch Bodo Ridzewski (72) und Renate Schmurr (75) angeschlossen. „Ich bin in einer Mühle geboren, in einem Ort, der heute an der tschechisch-polnischen Grenze liegt. Ich wollte schon immer immer gerne einmal hierher zum Mühlentag“, sagt sie.

Seit ein paar Tagen hat die Mühle eine erneuerte Haube. Freitag wurden die Flügel angesetzt. Der Kranz der Windrose ist noch in Arbeit. Er kostet 50 000 Euro und wurde mit Fördermitteln finanziert.

Dass es tatsächlich noch echteMüllersburschen gibt, wurde beim Mühlentag am Pfingstmontag im Stralsunder Zoo deutlich. Zu Gast war dort der 19-jährige Sebastian Moll, der in der Nordlandmühle in Jarmen eine entsprechende dreijährige Ausbildung macht. Der junge Mann zeigte gestern den hunderten Besuchern, wie aus Weizenkörnern das Mehl zum Backen hergestellt wird.

Die Ausbildung des Müllers hat heutzutage natürlich eine moderne Bezeichnung und zwar: Facharbeiter für Verfahrenstechnologie in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft. Die theoretische Ausbildung muss Sebastian Moll in Stuttgart machen.

Das gestern in der Mahnkeschen Mühle frisch gemahlene Mehl soll in einer kleinen Bäckerei verarbeitet werden. „Wir überlegen, uns eine eigene im Zoo einzurichten“, sagte Tierparkchef Christoph Langner.

ie/cr

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