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Stralsund Von verblühenden Frauen und verduftenden Männern
Vorpommern Stralsund Von verblühenden Frauen und verduftenden Männern
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00:00 18.08.2016
Peter Vollmer gastiert am 1. September im Vorpommernhus Klausdorf. Quelle: privat

Lachtränen-Alarm im Vorpommernhus: Am 1. September wird dort um 20 Uhr der Kabarettist Peter Vollmer mit seinem Programm „Frauen verblühen, Männer verduften“ zu Gast sein. Etwa 200 Live-Auftritte absolviert er im Jahr, und nun klappt es mit einem Gastspiel im Vorpommernhus, um die Fortsetzung seines Erfolgsprogramms vorzustellen.

Tickets für Peter Vollmer

Karten für 21 Euro und Infos unter ☎ 038323/81442 oder www.vorpommernhus.net, bei der Tourismuszentrale Stralsund unter ☎ 03831/246969 oder im Servicecenter der OSTSEE-ZEITUNG.

Beim Mann in der Lebensmitte besteht nämlich nach wie vor akute Fluchtgefahr. Er kann es sich nicht als golfspielender Genießer mit Bauchansatz und Komfortlimousine gemütlich machen, denn er hat Altersgenossen wie Brad Pitt oder Til Schweiger vor Augen. Also quält er sich im Hamsterrad der Fitnessmühle und spricht das Mantra: „Ich möchte niemals auseinandergehen“. Für eine heiße Liebesaffäre fehlt ihm die Zeit, denn er muss noch zur Kosmetikerin. Burn out ist und bleibt ein Fremdwort, aber inzwischen spürt er, was es bedeutet. Und an jeder Ecke lauert ein Arzt oder Apotheker mit einem neuen Lifestyle-Medikament, doch leider zu spät. Denn was an Geld übrig war, ist leider für die Haarverpflanzung drauf gegangen.

Da fragt sich Peter Vollmer, ob es nicht höchste Zeit ist, diesem unwürdigen Leben zu entfliehen. Vorher aber nimmt er sich und seine Altersgenossen noch einmal ins Verhör: Gibt es wirklich nichts Wichtigeres als die Frage nach der eigenen Rente, dem richtigen Joggingschuh und dem dazu passenden Rotwein? Wir wollten doch mal die Welt verändern, aber jetzt gehen wir schon zufrieden ins Bett, wenn wir es geschafft haben, den Müll in die richtige Tonne zu werfen.

Peter Vollmer hat ein feines Gespür für die Befindlichkeiten seiner Mitmenschen und Leidensgenossen. Seit 1992 ist er mit verschiedenen Solo-Programmen (unter anderem „Im Namen der Hose“ oder „Helden bitte melden“) unterwegs und arbeitet als Autor satirischer Beiträge für das Fernsehen. In seiner Wahlheimat Köln spielt er regelmäßig am Theater Eifelturm.

Manfred Nicke

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