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Stralsund Warten auf „Matthiesens Töchter“
Vorpommern Stralsund Warten auf „Matthiesens Töchter“
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00:20 01.03.2016
In Tribsees wurde eine Kneipenszene gedreht, bei der ein Gast durch die Fensterscheibe flog und draußen auf der Straße landete. Quelle: Fotos: Harry Lembke, Ines Sommer

Als im Herbst 2014 die Degeto Film GmbH in Orten unseres Kreises, unter anderem auch mehrere Tage in Bussin und in Tribsees, Szenen zu dem geplanten Familienfilm „Matthiesens Töchter“ drehte (die OZ berichtete), interessierte viele, wann der zum Teil in ihren Orten entstandene Film im Fernsehen gezeigt wird. Auskunft der Filmleute damals: Anfang 2015. Wer aber zu dem Zeitpunkt und vielleicht auch noch später darauf gewartet hat, wurde allerdings enttäuscht, denn seit nun schon fast eineinhalb Jahren herrscht um den Film Schweigen im Walde.

Die OZ hakte bei der Degeto nach: Die Ausstrahlung des Filmes sei zwar Anfang des 2. Quartals 2016 geplant, weitere Terminverschiebungen seien aber durchaus möglich. Die Fernsehkieker müssen sich also weiterhin in Geduld üben...In Bussin hatte sich das Filmteam über mehrere Tage auf dem Gutshof eingemietet. Autos en masse säumten die historischen Mauern. Überall liefen Menschen mit Sprechfunk über den Platz, Kameraleute montierten ihr Equipment auf einen Pick-Up, die Maskenbildnerin zauberte einer Darstellerin noch mal etwas Rouge ins Gesicht. Der Kostüm-Mann hatte seinen Arbeitsplatz auf der herrschaftlichen Terrasse eingerichtet und ließ die Nähmaschine surren. Oft ging es schon morgens um sechs Uhr los mit den Dreharbeiten, da gönnten sich viele gern ein wärmendes Käffchen im Verpflegungszelt. In einer kleinen Drehpause verriet Hauptdarsteller Matthias Habich: „Ich spiele den Vater, der seit 20 Jahren allein lebt. Der Hof ist total runtergekommen. Kein Wunder, ist der kauzige Typ doch dem Alkohol verfallen. Doch dann kommen die Töchter wieder nach Hause, denn sie haben das Scheitern vom Vater geerbt.“ Der 74-Jährige sieht den Film als Schmunzelgeschichte — halb Fiktion, halb Realität. „Und so ein bisschen Western-Stimmung kommt da manchmal auf.“ Harry Lembke



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