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Zöllner überraschte Fans mit einem der „Söhne Mannheims“

Stralsund Zöllner überraschte Fans mit einem der „Söhne Mannheims“

„Tourlaub“ nennt der Berliner Rockpoet Dirk Zöllner sein alljährliches Konzert-Intermezzo an der Ostsee, das ihn und seinen Keyboarder André Gensicke am Samstagabend ...

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Dirk Zöllner (Mitte) und sein Keyboarder André Gensicke (l.) überraschten das Stralsunder Publikum mit dem Auftritt von Andreas Bayless, Gitarrist bei den „Söhnen Mannheims“.

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. „Tourlaub“ nennt der Berliner Rockpoet Dirk Zöllner sein alljährliches Konzert-Intermezzo an der Ostsee, das ihn und seinen Keyboarder André Gensicke am Samstagabend in den Gustav-Adolf-Saal der Kulturkirche führte.

Mit ungewohntem Urlaubsbart begrüßte Zöllner seine Fans und legte mit dem Song „Du mästest mich“ los, in dem er sich zweideutig als schwer vermittelbar bezeichnete, denn die ungesunde Kost an Autobahn-Raststätten lagert sich allmählich als Hüftgold ab. Zöllner und „Gensi“, wie er seinen Keyboarder auch liebevoll nennt, flaxten viel herum auf der Bühne und kokettierten mal wieder mit ihrer über 30-jährigen Beziehung. „Meine Beziehungen zu Frauen halten in der Regel dagegen nur sieben Jahre“, meinte Zöllner und sang wenig später spöttisch über seine alte Klassenkameradin Sabine, die nach Jahrzehnten im Ehe-Käfig immer noch mit ihrem Heinz zusammen ist, dieser aber nicht mehr auf ihre Strapse steht. Damit es nicht ganz so frauenfeindlich wird, sang er dann doch auch einige seiner schönsten Liebeslieder. Wie aus dem Hut zauberte Zöllner plötzlich Andreas Bayless, den Gitarristen der „Söhne Mannheims“ auf die Bühne, da er ihn angeblich kurz zuvor von der Straße aufgelesen hatte. Mit Bayless an der E-Gitarre bekam der Konzert-Abend eine zunehmend rockigere Note, die so dem ohnehin schon emotional tief gehenden Song „Idylle im Krieg“ zu noch mehr Intensität verhalf.

Wenn Zöllner davon singt, dass sein „Kartenhaus aus Fantasie“ einzustürzen droht, wirkt er gar nicht mehr so cool. Bei diesem Seelen-Striptease hört man ihm immer wieder gerne zu. Das ging den Zuhörern im Saal ebenso, und sie bekamen noch einige Zugaben auf die Ohren.

Christian Rödel

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