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Stralsund Kurze Wege zum Supermarkt entscheiden
Vorpommern Stralsund Kurze Wege zum Supermarkt entscheiden
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00:05 15.02.2018
Waltraut Lewing (l.) wohnt in der Frankenvorstadt und kauft seit 23 Jahren in dem Supermarkt am Frankendamm ein. Der wurde jetzt von Sky zu Rewe umgeflaggt. „Die Nähe einer Einkaufsmöglichkeit zur Wohnung ist ein ganz entscheidender Aspekt“, sagt die Stralsunderin. Zu den 34 Mitarbeitern gehört Kai Schnittke, der gestern den Ansturm an der Kasse gut meisterte. FOTOS (5): MARLIES WALTHER

Parkplätze vor der Haustür, Punkte sammeln, die besten Sonderangebote einheimsen? Wie können die Supermärkte bei den Stralsundern am meisten punkten? Zu den wichtigsten Aspekten gehören offenbar kurze Wege. Das machten gestern zumindest viele Kunden deutlich, die zur Neueröffnung des Supermarktes am Frankendamm 27 gekommen waren, der jetzt von Sky zu Rewe umgeflaggt wurde.

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Da sind sich die Stralsunder einig: Die Einkaufsmärkte punkten nicht nur mit Aktionen und Angeboten, sondern vor allem auch mit der Nähe zum Wohnort.

„Die Nähe einer Einkaufsmöglichkeit zum Wohnort ist für mich ein ganz entscheidender Aspekt“, sagt Waltraut Lewing, die in der Frankenvorstadt lebt und seit 23 Jahren am Frankendamm einkauft. Auch für den über 80-jährigen Robert Grabiger, der am Wulflamufer sein Zuhause hat, ist es wichtig, dass er den Markt zu Fuß erreichen kann. „Zweimal die Woche kommen wir her. Deshalb ist der Markt für uns wichtig“, erzählt er. Ähnlich geht es Heike-Lore Wendland (74), die sich noch gut an die Menschenmenge erinnern kann, als die damalige Kaufhalle zu DDR-Zeiten eröffnet wurde. „Alles ist sehr sauber und ordentlich. So wünscht man es sich“, erzählt die frühere Büroangestellte. „Mit den drei Märkten in unmittelbarer Umgebung sind wir im Franken gut bedient“, findet die Frau. So sehr ihr der neue Markt gefalle, ein Manko gibt es für sie doch: „Ich vermisse die Theke mit frischem Fleisch. Das war mir bisher sehr wichtig. Aber ansonsten ist das Angebot wirklich umfangreich“, freut sich die Kundin. Wert auf Bio-Produkte legt Petra Wenzel, die mit Tochter Freda gestern in den neuen Rewe kam, wo das Team die Kunden mit Sekt, Kuchen und Glücksrad begrüßte. „Nach dem Urlaub war der Kühlschrank leer. Da bietet sich der Einkauf gleich um die Ecke an“, sagt die 55-Jährige, die zum gesamten Wocheneinkauf allerdings einen der größeren Supermärkte bevorzugt. Christin Greitsch (35) ist bislang immer extra zu einem der anderen beiden Rewe-Märkte in Stralsund gefahren. „Das kann ich mir jetzt sparen“, meint die 35-Jährige, die ebenfalls in der Frankenvorstadt wohnt und arbeitet.

„Wir freuen uns, dass wir uns den Kunden ganz neu präsentieren können und wünschen uns, dass sie uns auch künftig die Treue halten“, sagt der alte und neue Marktleiter Manfred Hellwig. Der rund 750 Quadratmeter große Markt sei mit neuen Regalen, elektronischen Preisetiketten und neuer LED-Beleuchtung ausgestattet worden.

Das fällt den vielen Stammkunden gleich ins Auge. So wie Ramona Müller-Weiß. Die 42-Jährige arbeitet als Erzieherin und betreut im Wohngebiet die Tagespflege „Sunny-Kids“ mit 15 Kindern. Marktchef Hellwig begrüßt sie mit Handschlag. Man kennt sich. „Ja, wir haben sehr viele Kunden, die regelmäßig bei uns einkaufen. Und die sind natürlich neugierig, was sich verändert hat“, sagt Verkäuferin Manja Tokar (27), die zu den 34 Mitarbeitern gehört.

Marlies Walther

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