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Stralsund Land erlaubt Helios mehr Betten
Vorpommern Stralsund Land erlaubt Helios mehr Betten
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00:00 17.02.2017
Stralsund

Das Sozialministerium in Schwerin hat dem Helios Hanseklinikum in Stralsund zwölf zusätzliche Betten für die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen genehmigt. Acht Betten verteilen sich auf die Psychosomatische Medizin und vier auf die Erwachsenenpsychiatrie im Krankenhaus West.

Robert Möller, Geschäftsführer des Klinikums erklärte gestern gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG: „ Dieser Schritt war dringend notwendig. Die Entwicklung im Bereich der psychischen Erkrankungen spüren wir seit vielen Jahren. Die stationären Kapazitäten erreichen jedes Jahr das Limit.“ Mit den neuen Betten könne der steigenden Bedarf wenigstens zum Teil abgefedert werden.

Ursprünglich hatte das Klinikum allerdings 20 zusätzliche stationäre Behandlungsplätze beantragt, um den psychiatrischen Versorgungsauftrag für die Region besser erfüllen zu können. Mit dem Kompromiss könne er aber leben, erklärte Möller.

Durch die neue Regelung verfügt die Psychiatrie inklusive der Psychosomatischen Medizin in Stralsund nun über 149 stationäre Betten.

Seit rund 20 Jahren erreicht die Psychiatrie am Krankenhaus West nach eigenen Angaben mit einer hundertprozentigen Auslastung und knapp 52000 stationären Behandlungstagen pro Jahr regelmäßig die Belegungsgrenze. Wie viele Betten einem Krankenhaus zur Verfügung stehen, entscheidet das Sozialministerium des Landes im Krankenhausplan für Mecklenburg-Vorpommern. Bei den Berechnungen dazu wird nach Angaben von Klinikumssprecher Mathias Bonatz eine Auslastung von 90 Prozent zugrunde gelegt.jpw

OZ

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