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Stralsund Leplow: Kaputte Straße wird endlich erneuert
Vorpommern Stralsund Leplow: Kaputte Straße wird endlich erneuert
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00:00 04.08.2016

Wer die Gemeindestraße ab Eixen-Försterei Richtung Leplow fährt, sollte es langsam angehen lassen. Teilweise reiht sich dort Loch an Loch. Nun will die Gemeinde die Straße ausbauen.

„Der Unterbau ist sehr alt und die Straße war ohnehin für kleinere Technik ausgelegt als die, die heute dort rollt“, schildert Eixens Bürgermeister André Bonitz. Der Ravenhorster hatte sich schon in seiner ersten Legislaturperiode – Bürgermeister ist er seit 2009 – alle Gemeindestraßen angeschaut. Der Weg ab Försterei in Richtung Behrenwalde zählt zu den Sorgenkindern. „Jedes Jahr haben wir Kaltmischgut reingefahren und Reparaturen vorgenommen“, erläutert der 45-Jährige. Klar war: Eine grundhafte Instandsetzung ist ohne Fördermittel nicht finanzierbar. Daher beantragte Eixen, den Weg in eine Prioritätenliste für Fördermittel aufzunehmen.

Nun ergibt sich die Möglichkeit für die dringend erforderlichen Arbeiten – durch das Bodenordnungsverfahren Oebelitz. Oebelitz grenzt an die Gemeinde Eixen, was zum einen die Chance eröffnet, vom Bodenordnungsverfahren zu profitieren – und andererseits möglich macht, Gelder für den Wegebau zu bekommen.

Parallel dazu beantragte Eixen beim Land, sogenannte Kofinanzierungsmittel zu bekommen. Zur Erklärung: Fördermittel decken in den meisten Fällen nicht die Baukosten. Die Kofinanzierung hätte den Rest finanziert. Das ist allerdings in diesem Fall abgelehnt worden. Konsequenz: Eixen muss einen Eigenanteil aufbringen.

Was kostet der Weg? Es geht um drei Kilometer von Eixen / Alte Försterei bis zur Gemarkungsgrenze in Richtung Behrenwalde, der Ausbau soll auf einer Breite von 3,50 Metern erfolgen. Er ist wichtig als Verbindung zwischen den Dörfern Behrenwalde, Leplow und Eixen und für das Erschließen der angrenzenden Acker-, Wald- und Grünflächen. Die Gesamtkosten für die drei Kilometer werden mit 964 624 Euro angegeben, bei einer 90-prozentigen Förderung beträgt der Eigenanteil der Gemeinde 96 462 Euro. Das wird aus Mehreinnahmen bei Steuern und aus der Finanzrücklage der Gemeinde abgedeckt. Parallel dazu gibt es Überlegungen für Kooperationsvereinbarungen mit den Landwirtschaftsbetrieben, die den Weg nutzen, vergleichbar mit Deyelsdorf im Trebeltal. Die Arbeiten sind für 2016/17 geplant. Das Projekt würde das Problem in einem Fall lösen. Wobei Leplow, erklärt André Bonitz, nur eine Gemeindestraße ist, die Sorgen macht. „Als nächstes hätten wir dann Forkenbeck-Stormsdorf.“

Peter Schlag

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