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Stralsund Letzte Hoffnung Verwaltungsgericht
Vorpommern Stralsund Letzte Hoffnung Verwaltungsgericht
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07:50 28.03.2017
Auf hochwertigem Ackerland sowie in exklusiver Lage an der Hochschulallee erschließen Bagger das künftige neue Wohngebiet mit Blick auf den Strelasund. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Bagger graben sich durch den Ackerboden neben der Hochschulallee am Stralsunder Stadtrand. Die ersten Arbeiten für das exklusive Eigenheimgebiet mit Sundblick nördlich Holzhausen haben mit dem Bau der Wohngebietsstraße begonnen.

Die Hansestadt hat damit begonnen, den lange umstrittenen Bebauungsplan 64 umzusetzen, den die Bürgerschaft im Oktober 2016 beschlossen hatte.

Für Stefan Siebert, Chef der Bürgerinitiative (BI) Hochschulallee, ist damit noch nicht das letzte Kapitel des Streits um das Baugebiet geschrieben. „Wir haben einen Berliner Fachanwalt für Verwaltungs- und Baurecht beauftragt, zu prüfen, ob die Sachlage ausreicht, erfolgreich gegen das Bauvorhaben zu klagen“, sagt Siebert.

Moniert werden vor allem erhebliche Abwägungsfehler. An der Baustelle sind Bodenrichtwerte von mehr als 50 nachgewiesen, die nach dem Landesraumentwicklungsprogramm (LEP) eine Bebauung von Ackerland verbieten. Die Hansestadt war einer Interpretation des Schweriner Infrasttrukturministeriums gefolgt, nach der in diesem Eigenheimgebiet Wohnen und landwirtschaftliche Nutzung möglich seien.

Jörg Mattern

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