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Leuchtturm auf Hiddensee zwei Tage für Besucher gesperrt

Hiddensee Leuchtturm auf Hiddensee zwei Tage für Besucher gesperrt

Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund lässt die Leuchtfeueroptik warten

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Zwei Tage besucherfrei: Der Leucht- turm Hiddensee.

Quelle: Claudia Noatnick

Hiddensee. /Stralsund. Der Blick von der Plattform des Leuchtturms auf dem Dornbusch oberhalb von Kloster bleibt den Einheimischen und ihren Gästen zu Beginn der nächsten Woche verwehrt.

Das Wahrzeichen der Insel wird am 18. und 19. Juli für den Besucherverkehr gesperrt. „An diesen beiden Tagen werden planmäßig notwendige mechanische Wartungsarbeiten am Drehwerk der Leuchtfeueroptik ausgeführt“, sagt Dirk Berger vom Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund (WSA). Diese Bundesbehörde ist seit dem Jahr 1990 zuständig für die Wartung und Unterhaltung des Turmes.

Laut Berger sollen die erforderlichen Maßnahmen tagsüber so ausgeführt werden, dass der nächtliche Betrieb des Seezeichens an jedem der beiden Abende wieder gewährleistet ist. „Das ist auch der Grund, warum die Arbeiten gerade jetzt in der Jahreszeit mit den langen Tagen erledigt werden müssen“, sagt der Sachbereichsleiter Schifffahrtszeichenwesen beim WSA und ergänzt: „Da die Arbeiten teilweise in Räumen stattfinden müssen, die bei der öffentlicher Besteigung des Turmes durch Publikum zugänglich sind, muss der Turm leider an den beiden Tagen geschlossen werden.“

Der Leuchtturm wurde in den Jahren 1887/88 als Ziegelbau errichtet und am 19. November 1888 in Betrieb genommen. Er ist 27,5 Meter hoch und hat eine Feuerhöhe von 94,7 Metern über dem Mittelwasser der Ostsee. Sein Licht strahlt etwa 45 Kilometer hinaus auf die offene Ostsee.

Die Aussichtsgalerie des Turms befindet sich in 20 Metern Höhe. Diese erreichen die Besucher, nachdem sie die 102 Stufen des Turmes erklommen haben. Er kann übrigens erst seit 1994 bestiegen werden.

Damit es dort oben nicht zu eng wird, ist allerdings nur 15 Besuchern gleichzeitig die Besichtigung gestattet.

Chris Herold

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