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Lufthansa will Kraniche weiter unterstützen

Groß Mohrdorf Lufthansa will Kraniche weiter unterstützen

Ein neuer Vertrag mit dem Kranichschutz Deutschland ist in Vorbereitung.

Groß Mohrdorf. Ende der finanziellen Durststrecke für den Kranichschutz und das Informationszentrum in Groß Mohrdorf: Die Einrichtung soll nun doch wieder Unterstützung von der Lufthansa erhalten, teilte der Luftfahrtkonzern mit. Derzeit laufen entsprechende Gespräche mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) als Gesellschafter der Kranichschutz Deutschland gGmbH.

Im Herbst hatte der Luftfahrtkonzern nach 26 Jahren seinen Ausstieg als Sponsor für den Kranichschutz angekündigt, was zu Protesten geführt hatte. Das Kranich-Informationszentrum sah sich mit dem Wegfall von jährlich 150 000 Euro in seiner Existenz bedroht. Mit dieser Summe sicherte der Luftfahrtkonzern rund ein Drittel der jährlichen Haushaltsmittel.

„Wir sind froh, dass die Unsicherheit jetzt beendet ist und wir unsere Arbeit fortsetzen können“, sagte Kranichschutz-Geschäftsführer Günter Nowald. Er rechne damit, dass der neue Vertrag noch im Februar unterschriebe werde. Die Tochtergesellschaft des Naturschutzbundes betreibt nicht nur das Kranich-Informationszentrum an einem der bedeutenden Rastplätze Deutschlands in Groß Mohrdorf, sondern erforscht auch das Brut- und Rastverhalten der bis zu 1,20 Meter großen, geschützten Zugvögel.

Die OSTSEE-ZEITUNG hatte im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion 2017 mehr als 10000 Euro für das Kranich-Informationszentrum gesammelt, um zu helfen, dass trotz des plötzlich aufgetretenen Finanzloches weiter Geld für wichtige Ausgaben wie Ablenkfütterungen zur Verfügung steht. Die Fütterungen sollen die Vögel während ihrer Rast von den Feldern der Bauern fernhalten.

OZ

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