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Stralsund Machtspielchen
Vorpommern Stralsund Machtspielchen
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00:00 09.10.2018

Als der Entwurf der Stadtverwaltung, aus dem Quartier 33 ein von grünen Gärten geprägtes Wohnprojekt zu machen, erstmals auf dem Tisch lag, schwang Thomas Haack vor der Bürgerschaft noch große Reden.

Von Benjamin Fischer

Grundstücke seien ohne eine Möglichkeit, sein Auto direkt vor der Tür abzustellen, schwerer verkäuflich. Deshalb schlug Haacks Fraktion, die Bürger für Stralsund, vor, eine Privatstraße durch die Gärten zu ziehen, wo man dann parken könne. Inzwischen haben alle Experten, die zu dem Thema befragt wurden, gesagt, dass dies der falsche Weg in der heutigen Zeit sei. Der Anteil der Menschen, die in einem Auto ein Statussymbol sehen, das frisch gewaschen auf der eigenen Auffahrt steht, schrumpft – insbesondere bei denjenigen, die in der Altstadt wohnen wollen.

Kurzum haben Experten und Fakten (denn Interessenten für die Flächen ohne Parkplatz, aber dafür mit Garten gibt es reichlich) eine in Sachen „Zukunft von Wohnen und Mobilität“ laienhaft vorbereitete Truppe in die Schranken verwiesen. Jetzt geht es nur noch um Macht.

OZ

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