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Stralsund „Man muss das Tanzgefühl gut verkörpern“
Vorpommern Stralsund „Man muss das Tanzgefühl gut verkörpern“
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00:27 04.05.2018
Greta Muranko und Max Lihs vom TSC Blau-Weiß Stralsund tanzen seit zweieinhalb Jahren zusammen. Quelle: Foto: Manuela Wilk
Stralsund

Diese beiden haben sich gesucht und gefunden – denn nicht nur auf dem Tanzparkett geben Greta Muranko und Max Lihs eine gute Figur ab. Die zwei verstehen sich auch fernab des Scheinwerferlichtes gut, beispielsweise beim Training.

Seit zweieinhalb Jahren tanzen Greta und Max schon zusammen beim TSC Blau-Weiß Stralsund. Ihre Tanzschuhe schnürten sie aber schon früher. „Ich habe ein Jahr nach der Jugendweihe mit dem Turniersport angefangen“, erinnert sich Greta, die auch schon orientalischen Bauchtanz ausprobiert hat. Ihr Ziel war es von Anfang an, sich mit anderen zu messen.

Ganz anders Max. Bei ihm haben die Eltern Schuld. „Sie haben mich mehr oder weniger hier reinkomplementiert“, sagt der 18-Jährige und lacht. Turniere wollte er nicht tanzen. Doch am Ende fand der Schüler Gefallen daran. „Ohne Greta hätte ich aber nicht durchgehalten“, betont Max Lihs. Es motiviert, wenn man sich auf den Partner verlassen kann. „Für mich hat das Tanzen seinen speziellen Reiz“, erklärt der Schüler Wer in diesem Sport erfolgreich sein will, muss nicht nur die Schritte beherrschen. „Man muss auch das Gefühl der jeweiligen Tänze verkörpern“, sagt Greta. Und dazu muss man sich eben auch leiden können. „Man muss sich sympathisch finden. Trifft das nicht zu, merkt man das beim Tanzen“, ist die junge Frau überzeugt. Zusammen haben sie einiges erreicht. Unter anderem landeten sie 2017 bei „Hessen tanzt“, dem größten Amateurtanzsportturnier in Deutschland, auf Platz zwei. „Das war der Wahnsinn. Eigentlich wollten wir dort vor allem neue Erfahrungen sammeln“, erinnert sich die 18-Jährige. Als es dann hieß, dass die zwei im Finale stehen, waren sie sprachlos.

Auch ihr erstes gemeinsames Turnier ist ihnen gut in Erinnerung geblieben. „Das war beim Vorpommern-Cup und wir konnten uns nur eine Woche vorbereiten“, sagt Greta. „Meine Partnerin hat damals kurzfristig abgesagt“, erklärt der Abiturient. Am Ende erreichten sie Platz drei bei den Standard-Tänzen und Platz fünf im Latein-Wettbewerb.

An diesem Wochenende messen Greta und Max – wie auch einige andere Paare des Stralsunder Vereins – erneut bei dem Wettbewerb in Hessen.

Um sich bei solchen Veranstaltungen gut zu präsentieren, trainieren die beiden dreimal in der Woche. Daneben stehen derzeit die Abiturprüfungen an. Auch nach der Schule wollen die zwei weiter Tanzen.

Denn der Sport hat einen festen Platz in ihrem Leben. „Ich will in Greifswald eine Ausbildung machen und fahre dann zum Training her“, sagt die Sportlerin. Tanzpartner Max Lihs beginnt ein Studium in Stralsund.

Manuela Wilk

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