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Stralsund Mann verbrannt: Staatsanwaltschaft geht von Unfall aus
Vorpommern Stralsund Mann verbrannt: Staatsanwaltschaft geht von Unfall aus
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07:18 09.02.2018
Nach dem Tod eines Mannes, der am Sonntag am Rande der Stralsunder Altstadt verbrannt ist, schließt die Staatsanwaltschaft eine Straftat jetzt offiziell aus. Quelle: Stefan Tretropp
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Stralsund

Nach dem Tod eines Mannes, der am Sonntag am Rande der Stralsunder Altstadt verbrannt ist, schließt die Staatsanwaltschaft eine Straftat jetzt offiziell aus. „Wir haben keine Hinweise auf eine Straftat gefunden“, sagte Oberstaatsanwalt Martin Cloppenburg auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG. „Es handelt sich um einen tragischen Unfall.“

Um die Identität des Toten abschließend feststellen zu können, fehle aber weiterhin das Ergebnis der DNA-Analyse, mit dem in den nächsten Tagen zu rechnen sei. Entsprechendes Vergleichsmaterial, mit dem die DNA-Proben des Toten abgeglichen werden können, um die Identität zweifelsfrei zu belegen, sei inzwischen gefunden worden, sagte Cloppenburg. Der Staatsanwaltschaft würden bisher starke Indizien vorliegen, denen zufolge es sich bei dem Opfer um den obdachlosen Straßenmusiker handelt, der seit dem Feuertod des Mannes vermisst wird.

Der ältere Musiker, der ursprünglich aus Osteuropa stammt, ist in Stralsund und Greifswald bekannt, weil er dort in den Innenstädten oft Songs der Gruppe ABBA auf seiner Gitarre gespielt hat, um etwas Geld einzunehmen. Sein Nachtlager hatte er über Jahre in einem Gebüsch am Stralsunder Frankenteich. Wenige Meter davon entfernt war am Sonntagmorgen der bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Mann gefunden worden.

Das Opfer soll, wenn keine Angehörigen ausfindig zu machen sind, die eine andere Entscheidung treffen könnten, in Stralsund beigesetzt werden. Ein Termin für die Bestattung stehe nach Angaben der Stralsunder Stadtverwaltung noch nicht fest.

Benjamin Fischer

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