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Media-Markt-Chef fordert freies W-Lan für die Altstadt

Stralsund Media-Markt-Chef fordert freies W-Lan für die Altstadt

Damit könne die Attraktivität der Innenstadt erhöht werden. Die Stadtverwaltung bemüht sich zwar um Fördermittel für den weiteren Ausbau des W-Lan-Netzes, bislang gibt es aber nur an zwei ausgewählten Standorten öffentliche Hotspots.

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Ein von der Stadtverwaltung eingerichtetes freies Funknetz für Internetverbindungen gibt es in der Stralsunder Altstadt bisher nur an zwei ausgewählten Stellen: an der Tourismuszentrale auf dem Alten Markt und in der Stadtbibliothek in der Badenstraße.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. Kann Stralsund als die Einkaufsstadt in Vorpommern mehr bieten? Ja, sagt Torsten Grundke, Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Rostock (IHK). Er fordert konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Stralsunder Innenstadt. Grundke ist zugleich geschäftsführender Gesellschafter des Stralsunder Media Marktes im Strelapark. In anderen europäischen Städten gehöre beispielsweise ein freies W-Lan-Netz zum Standard. „Das sollte Stralsund als Weltkulturerbestadt auch haben.“

Keinesfalls dürften Grundke zufolge Innenstadt und Einkaufscenter auf der grünen Wiese gegeneinander ausgespielt werden. Stattdessen müsste die Anziehungskraft des Zentrums sowie von Centern wie dem Strelapark im Einklang miteinander gesteigert werden. Deshalb sei ein Einzelhandelskonzept wichtig, „in das alle Vermarktungskonzepte einbezogen werden“. Grundke: „Wir müssen das gesamte Angebot der Stadt Stralsund und des nahen Umlandes touristisch verkaufen.“ Dies müsse auch bei der möglichen Schaffung einer „Stadtmarke Stralsund“ berücksichtigt werden. Dieses Projekt wird derzeit vor allem von der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft vorangetrieben.

Das zuständige Amt für Raumordnung in Greifswald arbeitet seit geraumer Zeit an einem regionalen Einzelhandelskonzept für Stralsund und Umgebung. Darin soll die „Einzelhandelsentwicklung im Stadtumlandraum der Hansestadt Stralsund bis 2027“ festgeschrieben werden, heißt es. Ursprünglich war im März ein erster Entwurf für Mitte dieses Jahres angekündigt worden. Dieser lässt bisher allerdings auf sich warten. Das Konzept soll 38 000 Euro kosten, die vom regionalen Planungsverband Vorpommern, der Landesregierung und der Stadt Stralsund bezahlt werden.

Neben einem freien W-Lan-Netz in der gesamten Altstadt zählt Media-Mark-Chef Grundke weitere Möglichkeiten auf, um die Attraktivität des Stralsunder Zentrums weiter zu erhöhen. Die Innenstadt dürfe nicht nur als Versorger wahrgenommen werden, sondern müsse genauso mit Kultur-, Unterhaltungs-, Sport- und Freizeitangeboten glänzen. Zudem müssten die Öffnungszeiten vereinheitlicht werden. Hier sei Stralsund Städten wie Rostock gegenüber im Nachteil. An der Warnow haben die Geschäfte auch am Sonnabend mindestens bis 18 Uhr auf. In Stralsund schließen einige bereits um 14 Uhr.

Zudem müssten für die Innenstadt neue Mobilitätskonzepte auf den Tisch. So seien, betont Grundke, Mietfahrräder oder Park&ide-Parkplätze am Strelapark eine Variante, gemeinsam von den Maßnahmen zu profitieren. In der Altstadt müssten zusätzlich Überlegungen angestellt werden, ob nicht die Händler die Parkgebühren übernehmen könnten, wenn die Kunden bei ihnen einkaufen. Ein von der Stadtverwaltung eingerichtetes freies Funknetz für Internetverbindungen gibt es in der Stralsunder Altstadt bisher nur an zwei ausgewählten Stellen: an der Tourismuszentrale auf dem Alten Markt und in der Stadtbibliothek in der Badenstraße.

Aus Sicht von Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) sei eine Abdeckung der gesamten Altstadt mit W-Lan-Hotspots vorerst nicht geplant. „Ich denke, dass das angesichts schneller LTE-Verbindungen in Zukunft nicht mehr das ganz große Thema sein wird.“ Die Stadtverwaltung bemühe sich aber um entsprechende Fördermittel der Europäischen Union. Als nächstes solle es einen Hotspot auf der Hafeninsel in der Nähe des Ozeaneums geben, hieß es auf Nachfrage.

Benjamin Fischer

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