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Meeresmuseum zeigt Vielfalt und Schönheit der Ozeane in Berlin

Stralsund Meeresmuseum zeigt Vielfalt und Schönheit der Ozeane in Berlin

Die Ausstellung zum Wissenschaftsjahr mit vielen Exponaten aus Stralsund wird am Dienstag im Ministerium für Bildung und Wissenschaft eröffnet

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Präparator Volkhard Heller mit dem Modell eines Schweinswals. Vier Exemplare aus dem Meeresmuseum in Stralsund touren während des Wissenschaftsjahres zum Thema Meere und Ozeane durch Deutschland.

Quelle: Fotos: Jens-Peter Woldt (2), Johannes Maria Schlorke

Stralsund. Das Deutsche Meeresmuseum gestaltet als Mitglied des Konsortiums Deutsche Meeresforschung das aktuelle Wissenschaftsjahr mit. Das ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die sich aktuell den Meeren und Ozeanen widmet.

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Die Ausstellung zum Wissenschaftsjahr mit vielen Exponaten aus Stralsund wird am Dienstag im Ministerium für Bildung und Wissenschaft eröffnet

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Maßgeblich beteiligt ist das Meeresmuseum an einer Ausstellung, die am Dienstag im Foyer des Ministeriums in Berlin eröffnet wird. Kuratorin Dr. Dorit Liebers-Helbig: „Wir stellen für die nächsten 18 Monate 17 Präparate zur Verfügung.“ Gezeigt werden unter anderem ein Mondfisch, eine Seespinne, ein Bandfisch, Seesterne, Krebse und ein Kalmar.

Zudem wird ein Black Smoker zu sehen sein. Das sind schlotartige Gebilde aus der Tiefsee, aus denen Schwefelgas austritt. „Um sie herum existieren hochinteressante Lebewesen, deren Stoffwechsel nicht mit Sauerstoff, sondern mit Schwefel funktioniert“, erklärt die Stralsunder Wissenschaftlerin.

Neben der Biologie geht es in der Ausstellung auch um weltweit begehrte Rohstoffe. Wie sie möglichst schonend aus den Ozeanen geborgen werden können, daran forschen auch in Deutschland viele namhafte Institute, die im Konsortium Deutsche Meeresforschung vertreten sind. Dorit Liebers-Helbig will in diesem Zusammenhang der Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) eine Manganknolle schenken. Das sind Gebilde, die über Millionen von Jahren in der Tiefsee entstanden sind und Metalle enthalten, die vor allem für Microchips wichtig sind. Die Stralsunderin wird die Ministerin gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Konsortium am Dienstag durch die Ausstellung führen.

Ein begehrter Energielieferant aus dem Meer, den abzubauen ein großes Risiko darstellt, ist Methanhydrat. Die weißen Gebilde aus festem Methan bilden sich nur unter bestimmten Druckverhältnissen im Meer. Sie lagern sich an den Hängen der Kontinentalplatten ab. An der Oberfläche würden sie sich verflüchtigen. Das Modell eines Hydrats, das der Stralsunder Präparator Uwe Beese gebaut hat, wird ebenfalls in Berlin zu sehen sein.

Neben der Ausstellung in Berlin, die thematisch immer wieder ergänzt wird, fährt ein Schiff auf Flüssen und Kanälen durch Deutschland. Es soll vor allem den Menschen im Binnenland die Vielfalt der Meere nahebringen. An Bord von MS „Wissenschaft“ befinden sich aus Stralsund vier Modelle von Schweinswalen. Das fünfte Modell wird am Mittwoch beim 2. Ostseetag im Rostocker Stadthafen zu sehen sein, den das Meeresmuseum zusammen mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie und dem Thünen-Institut für Ostseefischerei veranstaltet.

Kranichausstellung

Eine neue Sonderausstellung über Kraniche ist gestern im Meeresmuseum eröffnet worden. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Kranichschutz Deutschland, Naturfotograf Carsten Linde und dem Meeresmuseum.

Gezeigt werden 20 großformatige

Bilder, die Naturliebhaber ebenso wie Fotointeressierte begeistern werden.

Ein für diese Ausstellung produziertes Fotovideo und verschiedene Exponate entführen die Besucher in die geheimnisvolle Welt des Zugvogels.

Abgerundet wird die Ausstellung von fünf Kranichen, die freistehend im Raum präsentiert werden.

Die Kranichschau läuft bis 31. Dezember.

Jens-Peter Woldt

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