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Stralsund Meeresmuseum zeigt erstmals Tiefseekorallen
Vorpommern Stralsund Meeresmuseum zeigt erstmals Tiefseekorallen
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12:09 10.01.2015
Ein Taucher birgt Tiefseekorallen vor der Küste Norwegens für das Deutsche Meeresmuseum. Quelle: Uli Kunz
Stralsund

Sie ist stockdunkel, kalt und man weiß noch relativ wenig über sie: Die Tiefsee. Und es ist äußerst schwierig, Tiere aus diesen bis zu 1000 Metern tiefen Meeren in Aquarien zu zeigen. Deshalb geschieht das auch sehr selten.

Das will das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund jetzt ändern und überschreibt  das neue Themenjahr mit dem Titel „Expedition Tiefsee“.

„Mit neuen Ausstellungsstationen und Aquarien stellen wir unseren Besuchern den am wenigsten erforschten Ort der Erde genauer vor“, sagte der kaufmännische Direktor, Andreas Tanschus (53) am Freitag.

Erstmals sollen dazu in speziellen Becken im Ozeaneum Tiefseekorallen gezeigt werden, die Forschungstaucher 2013 vor Norwegen geborgen haben und die sich noch in Quarantäne befinden.

Dazu wird im Ozeaneum bis Ostern eine ehemalige Kino-Nische im Nordeseerundgang umgebaut. Weiterhin sollen bereits vorhandene Exponate der Tiefsee wie tieftauchende Pottwale, Anglerfische oder Staatsquallen in den Ausstellugsbereich eingebunden werden

Auch im Meeresmuseum soll ein Raum komplett erneuert werden und unter anderem ein Tiefseetunnel entstehen, wo verschiedene Präparate zu sehen sein werden, erläuterte Direktor Harald Benke (59).

Ein für 30 Millionen Euro geplanter kompletter Umbau des Museumsstandortes im historischen Katharinenkloster wird nicht vor 2017 beginnen, sagte Tanschus. „Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr einen Architekturwettbewerb ausloben können“, so der stellvertretende Museumschef.

Einbezogen werden soll in die künftige Ausstellungsstellung, die im Meeresmuseum weiter den tropischen Tieren vorbehalten bleibt, aber auf alle Fälle der großflächige Dachraum. Hierbei handelt es um den ältesten Momumentaldachstuhl Deutschlands.



Marlies Walther

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