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Stralsund Mehr Raum für Gastkünstler
Vorpommern Stralsund Mehr Raum für Gastkünstler
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00:05 15.07.2016

„Bleiben Sie schön neugierig“ – so weckt Fernsehmoderator Hans-Joachim Wolfram seit Jahrzehnten die Spannung seiner Zuschauer auf die nächste Folge der Sendereihe „Außenseiter - Spitzenreiter“. Einer solchen Aufforderung bedürfen Günther Haußmann, Frank Otto Sperlich und Walter G. Goes nicht. Die drei Rügener Künstler sind von Natur aus neugierig: auf das, was in der Welt und in ihrer unmittelbaren Nähe passiert, auf das, was andere Menschen denken und tun. „Und darauf, wovon andere Künstler sich inspirieren lassen“, sagt Goes. „Inspiriert von . .

.“ lautet deshalb der Titel ihrer aktuellen Ausstellung im gemeinsamen Atelier Rotklee am Putbuser Markt. Und es versteht sich fast von selbst, dass man dort nicht nur etwas über die Quellen der Inspiration des Rügener Trios erfährt.

„Wir haben uns mit dieser Ausstellung ganz bewusst einem größeren Kollegenkreis geöffnet“, sagt Haußmann. Und das hat nichts mit der Lücke zu tun, die nach dem Ausscheiden des früheren vierten „Rotkleeblatts“ Egon Arnold aus der Ateliergemeinschaft entstanden ist. Der Putbuser Künstler ist nach wie vor mit seinen Arbeiten in der Produzentengalerie vertreten, nur nicht mehr festes Mitglied des einstigen Quartetts. Das nunmehrige Trio will in dieser und den folgenden Schauen Gastkünstlern mehr Raum für ihre Arbeiten geben.

Das kann selbst erfahrene „Hasen“ in dem Metier überraschen. Der Usedomer Maler und Schriftsteller Matthias Wegehaupt, der mit drei Arbeiten in der Ausstellung vertreten ist, staunt: Den Rostocker Wolfgang Friedrich kannte er bislang vor allem als Bildhauer. „Ich habe noch nie eine Radierung von ihm gesehen.“ In der Rotklee-Ausstellung sind gleich zwei davon zu sehen: „Am Roten Meer“ und „Spiegelung“.

Genau solche Einsichten und Erkenntnisse sind es, die für Wegehaupt den Wert der gegenwärtigen Schau ausmachen. Künstler hätten die Gelegenheit, zu sehen, was den anderen antreibt, ihn bewegt. „Hier können sie sich vernetzen und mit ihren Arbeiten in Resonanz gehen.“ Und zwar nicht nur mit Kollegen, wie Frank Otto Sperlich ergänzt. Maik Trettin

OZ

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