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Mehr Stadtbusse sollen ins Umland rollen

Stralsund Mehr Stadtbusse sollen ins Umland rollen

Die Abgeordneten beraten über den Nahverkehrsplan und die Fusion der drei Unternehmen im Kreis.

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Der Stadtverkehr wird aus Stralsund hinaustrans- portiert, wenn- gleich mit geringerer Dichte“.Wieland Brohm (48), Planungsbüro für Verkehr Berlin

Stralsund. Die Busverbindungen zwischen Stralsund und Umgebung werden bald deutlich komfortabler. Das sind jedenfalls die Vorstellungen von Wieland Brohm. Gemeinsam mit seinen Kollegen vom Planungsbüro für Verkehr in Berlin erstellt er einen neuen Nahverkehrsplan für den Landkreis Vorpommern-Rügen.

Die Eckpunkte soll der Kreistag am 17. Juni beschließen. Bei einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für für Haushalt und Finanzen sowie Kreisentwicklung, Wirtschaft und Tourismus stellte Brohm am Montagabend in Stralsund das Konzept vor.

Die Berliner müssen mit ihrem Vorschlag sowohl den Anforderungen des Oberzentrums Stralsund als auch der Mittelzentren Bergen und Ribnitz-Damgarten gleichermaßen gerecht werden. Dabei gilt es, drei unterschiedliche Ausgangsmodelle zu harmonisieren. Der Verkehr auf Rügen wurde zuletzt stark ausgebaut, während es anderswo eine Grundversorgung mit Überlandbussen gab.

Der Stadtverkehr in Stralsund wiederum wird im Vergleich zu anderen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gut angenommen. „Daher müssen wir die Standards, auf deren Grundlage wir den Plan ausarbeiten, so differenziert wie möglich beschreiben“, betonte Brohm. Wichtig sei auch die Anbindung der Insel Hiddensee.

Mit dem Nahverkehrsplan legt der Landkreis gleichzeitig den Investitionsbedarf für fünf Jahre fest. Die Ausarbeitung geht einher mit der Fusion der Verkehrsbetriebe in Vorpommern-Rügen. Die drei Unternehmen sollen in der Kraftverkehrsgesellschaft Ribnitz-Damgarten aufgehen, weil sie vom dem Trio unter anderem über den größten Bestand an Grundstücken verfügt.

Der Zusammenschluss verlaufe planmäßig, die Gespräche über einen einheitlichen Tarif seien auf einem guten Wege, erfuhren die Abgeordneten. Schon jetzt stehe fest, dass das fusionierte Unternehmen im operativen Bereich Verluste einfahren wird. Das hänge damit zusammen, dass die einzelnen Verkehrsbetriebe schon vorher rote Zahlen schrieben.

Zwischen Landkreis und der Gewerkschaft Verdi fanden Mitte März Vorgespräche über die Zusammenführung der Beschäftigten statt. Für den 9. April sind erste Tarifverhandlungen angesetzt. Einigkeit besteht darüber, dass die Gehälter wegen der Fusion nicht sinken sollen und der Personalabbau ausschließlich über Altersfluktuation geschieht. Die regelmäßige Arbeitszeit der Beschäftigten im neuen Verkehrsbetrieb soll 40 Stunden betragen.

Voraussichtlich ab 2017 gilt ein einheitlicher Arbeitsvertrag. Dabei wird für die Kollegen des Stralsunder Nahverkehrs wohl ein Überleitungsvertrag ausgearbeitet. Bei der Rügener Personennahverkehrsgesellschaft gilt noch ein Spartenvertrag bis 2015.

Karin Rogalska

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Ein Berliner Planungsbüro entwickelte ein neues Nahverkehrskonzept für die Hansestadt, da am 17. Juni im Kreistag beschlossen werden soll.

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