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Stralsund Mit „James“ erfolgreich auf der Überholspur
Vorpommern Stralsund Mit „James“ erfolgreich auf der Überholspur
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02:34 13.07.2016
Die Stralsunder Christian Berg und Oliver Munkwitz und Robert Dase und Judith Herrmann mit ihrer Lehrerin Ilka Renneberg (v. l.). Quelle: Fotos: Privat

Zum sechsten Mal in Folge nahmen zwei Teams vom Robotikkurs des Hansa-Gymnasiums am Nordmetall Roboterwettbewerb in Hasenwinkel teil.

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Zwei Teams des Hansa-Gymnasiums nehmen am Roboterwettbewerb teil und sichern sich vordere Plätze

Ein halbes Schuljahr tüftelten die vier Schüler unter Begleitung ihrer Lehrerin Ilka Renneberg an einer optimalen Lösung der diesjährigen Aufgabe. Die bestand darin, auf einer zwei mal zwei Meter großen Wettbewerbsfläche verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Die selbst gebauten und programmierten Roboter mussten zum Beispiel unter Beachtung schwarzer Bodenmarkierungen passgenau in mehrere Boxen einfahren oder einen schmalen Gang finden und durchfahren. Ziel war es, die gesamte Strecke so schnell wie möglich zu meistern.

Am Wettbewerb nahmen Teams aus elf Schulen Mecklenburg-Vorpommerns teil. Team Hansa1 mit Judith Herrmann und Robert Dase startete mit Roboter „James“ in Konkurrenz zu 12 weiteren Teams in der Kategorie Lego.

Zum Team Hansa2 in der Kategorie Fischertechnik/Thymio gehörten Oliver Munkwitz und Christian Berg. Sie benutzten als einziges Team den in Frankreich entwickelten Roboter „Thymio“ und mussten sich damit gegen acht andere Mannschaften behaupten.

Thymio wurde durch eine zusätzliche Legokonstruktion getunt, um ihn zu beschleunigen. Das Programmierkonzept dafür war ereignisgesteuert und damit komplett anders, als bisher gewohnt. „Die Programmierung und die damit verbundene Behebung von Fahrfehlern glichen wirklich einer Sisyphusarbeit“, stellte Oliver fest. Und Christian Berg bemerkte, dass es „besonders schwierig war, die schwarzen Bodenmarkierungen zu treffen und die Kurven richtig auszutarieren“.

Probleme mit Kurven hatte das Lego-Team nicht, da es so clever war, einen Tribot mit Omniwheels zu konstruieren. Das ist ein Roboter, der mit seinen drei speziellen Rädern in alle Richtungen fahren kann, ohne zu drehen. Dies erwies sich als entscheidender Vorteil und sicherte dem Team den Sieg in der Kategorie Lego mit einer Zeit von 20,75 Sekunden. Ein bisschen Pech im Wettbewerbslauf hatte leider das Thymio-Team. Im Testlauf beim Wettbewerb fuhren sie sicher durch. In Hasenwinkel landeten sie auf dem vierten Platz, da der Thymio 30 Zentimeter vor dem Ziel an der Einfahrt zur Zielbox hängen blieb.

Am Ende bleibt festzustellen, dass es allen Beteiligten wieder viel Spaß gemacht hat. Etwas bedauernd meinte Robert: „Schade, dass ich im nächsten Jahr in der 11. Klasse nicht mehr dabei sein kann.“

Judith Herrmann/ilka Renneberg

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