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Stralsund Mit Spielkarten auf Spurensuche
Vorpommern Stralsund Mit Spielkarten auf Spurensuche
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00:00 15.04.2017

Die Stralsunder Spielkartenfabrik sucht mit ihrer Aktion „Spiefa gräbt aus“ Menschen, die etwas über die Spielkartenherstellung in Stralsund wissen. „Vor einigen Tagen war Christa Klimmek, Jahrgang 1934, in der Museumswerkstatt zu Besuch. Sie hatte ein Foto von ihrer Mutter Minna Peplow dabei, die um 1928 als Praktikantin in der Fabrik gearbeitet hat“, sagt Sylvia Knöpfel, die das Projekt leitet. Ihre Erinnerungen habe die Mutter später in der Familie weitergegeben, so dass Frau Klimmek sogar noch Geschichten aus dem Arbeitsalltag in der ehemaligen Spielkartenfabrik am Kütertor erzählen konnte. „Wer ähnliche Erinnerungen hat, kann sich gern bei uns in der Museumswerkstatt melden, oder einfach vorbei kommen“, hofft Sylvia Knöpfel auf weitere historische Spuren. Sicher gibt es in der Stadt noch weitere verborgene Zeitzeugnisse aus dieser Zeit, die sehr willkommen sind.

Christa Klimmek zeigt das Foto ihrer Mutter, die Praktikantin in der Spielkartenfabrik war. Quelle: Foto: Privat

Die Aktion findet innerhalb des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes „Unter Druck“ statt. Immerhin wurden über 150 Jahre in Stralsund Spielkarten produziert, die auf der ganzen Welt Absatz fanden. Mit dieser Tradition im Rücken wird an alten historischen Maschinen gearbeitet, so dass ein lebendiger Eindruck einer alten Druckerei vermittelt werden kann.

Die Museumswerkstatt befindet sich am Katharinenberg 35, ☎ 03831/703360, post@spiefa.de.

OZ

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