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Mit Tanz, Musik und Schauspiel gegen die Sorgen des Alltags

Stralsund Mit Tanz, Musik und Schauspiel gegen die Sorgen des Alltags

Neuntklässler der Marie-Curie-Schule studieren Musical ein / Premiere ist Anfang Juli im Theater / Landespolizeiorchester ist beim Präventionsprojekt mit von der Partie

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Christoph Otte (vorn) wird im Musical „Lucy‘s Magic Phone“ mit Mitschülern Breakdance tanzen. Fotos (3): Miriam Weber

Stralsund. Das wird eine ganz große Nummer. 36 Neuntklässler der Marie-Curie-Schule und das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern machen gemeinsame Sache und bringen das Musical „Lucy‘s Magic Phone“ auf die Bühne.

OZ-Bild

Neuntklässler der Marie-Curie-Schule studieren Musical ein / Premiere ist Anfang Juli im Theater / Landespolizeiorchester ist beim Präventionsprojekt mit von der Partie

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Was sich nach einem normalen Theaterstück anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als ein ganz besonderes Projekt. Maßgeblich vom Kommunalen Präventionsrat des Landkreises Vorpommern-Rügen finanziert und koordiniert, arbeiten außerdem die Präventionsbeamten Mandy Wolter und Ingo Latwat, der Leiter des Landespolizeiorchesters Christof Koert und der Theaterdramaturg und -pädagoge Piet Oltmanns Hand in Hand. „Dieses Präventionsmusical entsteht an dieser Schule, weil viele der Jugendlichen hier täglich mit einem großen Rucksack an Problemen in die Schule kommen. Sie kennen sich auch mit Jugendkriminalität aus, und genau die wird im Stück thematisiert“, erklärt Mandy Wolter.

Seit einem Jahr sind die 36 Mädchen und Jungen in einem Wahlpflichtkurs und arbeiten seitdem in verschiedenen Workshops. Da gibt es Bühnenbild, Theater, Müll-Musik, Breakdance und Rap. „Sie konnten sich aussuchen, was sie gern machen würden und konnten sich ausprobieren“, sagt Mandy Wolter. Der 16-jährige Christoph Otte etwa, wird in dem Stück gemeinsam mit ein paar Mitschülern Breakdance-Einlagen zeigen. „Weil mir tanzen einfach Spaß macht“, sagt der Neuntklässler und schiebt nach, dass ihm das ganze Projekt Freude bereitet.

Thematisiert werden in „Lucy‘s Magic Phone“ Mobbing, Sexting, Sachbeschädigung, illegale Drogen, aber auch das sogenannte „Abziehen“, also sich Dinge durch Erpressung zu eigen zu machen. Mit Piet Oltmann haben die Schüler die Ideen für das Stück geliefert, die sie nun umsetzen. Dazu zählt nun nicht nur das Stück an sich, sondern auch die Tanzeinlagen und die handgemachte Musik. Die hat Christof Koert in den vergangenen Monaten mit einer Gruppe der Jugendlichen einstudiert. Dabei wurden Alltagsgegenstände aus dem Sperrmüll zu Musikinstrumenten umfunktioniert. Fässer, Blumentöpfe, Bratpfannen, Schultische — alles, auf dem man Trommeln konnte, wurde genutzt.

Dieses Projekt gibt den Schülern über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit, sich kreativ zu entwickeln. Bei ihrer Arbeit an dem Musical setzen sie sich mit ihren alltäglichen Problemen auseinander, stellen sie künstlerisch dar und können sie so besser verarbeiten.

„In erster Linie geht es darum, die Jugendlichen selbstbewusster zu machen, sie darin zu stärken, dass sie etwas können“, sagt Christof Koert. „Es geht immer wieder um Bausteine, die zu einem Ganzen werden“, sagt Koert. „Sie sehen, was es bringen kann, wenn sie diszipliniert arbeiten und ein Ziel verfolgen, bei dem jeder einzelne Verantwortung übernimmt, die aber schließlich die ganze Gruppe voranbringt.“ So ist es beim Musical an sich auch.

In den vergangenen Monaten haben die Curie-Schüler in einzelnen kleinen Gruppen gearbeitet. Nun werden die Teile Stück für Stück zusammengefügt. Viel Zeit bleibt auch nicht mehr bis zur Premiere. Die wird am 8. Juli zum 2. Präventionstag des Landkreises im Theater Vorpommern zu erleben sein. Dann auch mit dem Landespolizeiorchester. „Extra für dieses Stück hat Thiemo Kraas eine eigene Musik komponiert“, freut sich Christof Koert. So wie er freut sich auch Mandy Wolter darauf, wenn das Stück nun immer mehr Formen annimmt. Und wenn es dann zu den Proben ins Theater geht, wird die Aufregung sicher noch einmal groß sein.

Neun Mädchen und Jungen geboren

Stralsund Was für ein Sonntagskind! Pia Schumann aus Stralsund wurde am 3. April morgens um kurz nach ein Uhr im Kreißsaal des Helios Hanseklinikums geboren. Als die Hebammen das Mädchen schließlich auf die Waage legten, dürften sie nicht schlecht gestaunt haben: Bei fast zehn Pfund pendelte sich der Zeiger auf der Skala ein. Um genau zu sein: Es fehlten gerademal 200 Gramm an dieser Marke. Auch was die Körpergröße betrifft, kann sich Pia vermutlich nicht verstecken: 58 Zentimeter.

Den Auftakt zum Geburtenreigen in der vergangenen Woche, der mit neun Babys allerdings nicht allzu üppig ausfiel, machte ebenfalls ein Mädchen. Die zierliche Jolina Wenzel aus Stralsund feiert künftig am 29. März Geburtstag. Sie war 2380 Gramm schwer und 47 Zentimeter groß. Am selben Tag erblickte auch Moritz Lahr aus Wackerow (3260 Gramm/52 Zentimeter) das Licht der Welt.

Am 30. März hatten die Eltern und Großeltern von zwei Jungen und einem Mädchen Grund zur Freude: Leo Willi Möller (3425 Gramm/51 Zentimeter) aus Grün Kordshagen, Charlie Böttcher (3830 Gramm/51 Zentimeter) aus Altenpleen und Lisa Jahns (4090 Gramm/54 Zentimeter) aus Stralsund. Glückwunsch an alle Eltern, auch an jene, die es nicht wollten, dass ihre Töchter und Söhne an dieser Stelle genannt werden.

Von Miriam Weber

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