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Stralsund Mit dem Rad von Prohn nach Groß Mohrdorf
Vorpommern Stralsund Mit dem Rad von Prohn nach Groß Mohrdorf
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11:31 01.12.2018
Zwischen Prohn und Groß Mohrdorf lässt das Straßenbauamt Stralsund für 1,6 Millionen Euro einen straßenbegleitenden Radweg bauen, der im Mai nächsten Jahres fertig werden soll. Quelle: Jörg Mattern
Prohn

Der Radweg zwischen Prohn und Groß Mohrdorf nimmt Gestalt an. Für 1,6 Millionen Euro baut die Firma Papenburg eine Asphaltpiste straßenbegleitend neben die Landesstraße 213. Die Trasse geht von Prohn bis nach Groß Mohrdorf und endet in Höhe der Feuerwehr. Sie führt ab dem Prohner Sportplatz auf der rechten Fahrbahnseite bis Hohendorf. In Höhe der Bushaltestelle kreuzt der Weg die Straße, und weiter geht’s auf der linken Seite bis Mohrdorf.

Im ersten Teilabschnitt des etwa fünfeinhalb Kilometer langen Radweges ist die Strecken bis Hohendorf bereits grundhaft ausgebaut. „Hier soll noch bis zur 50. Kalenderwoche die Bitumentragschicht aufgebracht werden, wenn das Wetter es zulässt“, sagt Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dieses Teilstück damit noch nicht zu befahren sei. „Der Radweg bleibt so lange gesperrt, bis die Deckschicht drauf ist.“ Im zweiten Teilabschnitt bis Groß Mohrdorf ist bislang mit der Gebüsch-Rodung Baufreiheit geschaffen worden.

„Die Fertigstellung des Radweges ist für Mai 2019 vorgesehen“, sagt Sendrowski. Der Chef des Straßenbauamtes lobt vor allem die gute Zusammenarbeit mit dem Amt Altenpleen und den anliegenden Gemeinden bei Planung und Abstimmung des Vorhabens sowie beim Grunderwerb der Flächen.

Seit über zwölf Jahren hatten das Amt Altenpleen und die anliegenden Gemeinden um einen Radweg von Prohn nach Groß Mohrdorf gekämpft. Den Verantwortlichen ging es vor allem um die die Kinder, die mit diesem Weg eine Möglichkeit bekommen sollten, mit dem Fahrrad von der Prohner Schule in die nördlich gelegenen Dörfer zu kommen. Vor allem für die Kinder konnte s auf der Alleenstraße mit ihren beidseitigen Schutzplanken bei fließendem Verkehr gefährlich eng werden. Aber auch eine touristische Nutzung des Radweges hatte man dabei durchaus im Blick.

Dass sich das Verfahren so lange hingezogen hatte, lag vor allem an zwei wesentlichen Gründe. Einerseits musste zunächst der Grundstückserwerb geklärt werden. Zudem hatte die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises zunächst ein Problem damit, dass der Radweg durch den Hohendorfer Park führt. Dazu konnte jedoch eine Lösung gefunden werden.

In Sachen Radwegebau hatten die Gemeinden des Amtes in der Vergangenheit nicht nur eine lange Geduld an den Tag gelegt, sondern auch eigene Initiative entwickelt. So wurde der Radweg von Stralsund nach Prohn nach langem, erfolglosem Kampf 2002 schließlich mit eigenem Geld gebaut. Die über Jahre angesparte Investitionspauschale wurde damals dafür verwendet.

Jörg Mattern

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