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Stralsund Mit dem Roadster auf der Überholspur

Vier Stralsunder waren bei einer internationalen Charity Rallye dabei. Das Team „Stockfisch und Hering“ sicherte sich sogar den Sieg.

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Oliver-Sven Schulz, Moderator Maschine Nitrox, Veranstalter Daniel Kärger und Thomas Wrase (v. l. ) bei der Siegerehrung. Fotos (3): privat

Stralsund. Unfassbar viele Eindrücke – so versucht Oliver-Sven Schulz die vergangenen 16 Tage zusammenzufassen. Gemeinsam mit Thomas Wrase nahm der Stralsunder als Team „Stockfisch und Hering“ an der Charity Rallye Baltic Sea Circle teil. Und das mit Erfolg, denn am Ende setzten sich die beiden Hansestädter unter den über 200 teilnehmenden Crews durch und kletterten aufs oberste Treppchen. Da gratulierte auch die zweite Stralsunder Mannschaft, „Störtis Erben“ mit Torsten Kellotat und Daniel Ruddies.

OZ-Bild

Vier Stralsunder waren bei einer internationalen Charity Rallye dabei. Das Team „Stockfisch und Hering“ sicherte sich sogar den Sieg.

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Alles für den guten Zweck

8862 Kilometer hatten „Stockfisch und Hering“ am Ende der Rallye hinter sich, bei Störtis Erben waren es 8291 Kilometer.

200 Teams gingen an den Start dieser Charity Rallye, bei der insgesamt über 380000 Euro an Spendengeldern zusammenkamen.

Beide Teams bitten um Spenden, Infos: www.störtiserben.de.

Am 18. Juni startete die Rallye in Hamburg. Durch zehn europäische Länder ging die Tour in den mindestens 20 Jahre alten Autos. Autobahnen durften die Fahrer genauso wenig nutzen wie ein GPS.

Außerdem gab es ein Roadbook mit verschiedenen Aufgaben, die es zu lösen galt. Und genau das sicherte den Stralsundern den Sieg, denn damit sammelten sie die meisten Punkte. Also hieß es unter anderem, Fotos bei bestimmten Sehenswürdigkeiten zu machen oder so viele Menschen und Tiere wie möglich auf einmal im Auto zu transportieren. „Da war es dann einfach genial, wie viel Unterstützung es manchmal gab“, erinnert sich Oliver-Sven Schulz an die Begegnung mit einer vielköpfigen Familie. „Nachdem wir mit ihnen gemeinsam gegrillt hatten, verstauten wir Kinder und Plüschtiere im Auto und kamen in unserem Zweisitzer auf sechs Personen und zehn Tiere“, sagt er mit einem Lachen.

„Wir hatten 16 Tage Zeit, uns Nordeuropa anzuschauen“, sagt Oliver-Sven Schulz. „Allerdings alles eher im Vorbeiflug, weil es so viele Aufgaben zu erledigen galt. Es waren so unfassbar viele Eindrücke“, ist der 35-Jährige noch immer überwältigt. Das bestätigt auch Daniel Ruddies. „Eigentlich war es zu wenig Zeit für zu viele Orte. Uns wird vor allem der Aufenthalt in St. Petersburg im Gedächtnis bleiben“, sagt er. „Eine unglaubliche Stadt und dann auch noch das Fahren mit der Metro - fantastisch!“ Nur in St. Petersburg sind die Erben Störtis in einem Hostel abgestiegen. „Ansonsten haben wir das Zelt aufgebaut oder wenn es mal zu kalt war, so wie am Nordkap, dann haben wir im Auto gepennt.“

Worin sich die Stralsunder Teams einig sind: Die Begegnungen mit den Menschen in den verschiedenen Ländern waren beeindruckend. „Alle waren herzlich und gastfreundlich“, berichtet Daniel Ruddies. Die vier Hansestädter nahmen übrigens den Umweg in Kauf, um im norwegischen Kirkenes die ehemalige Stralsunderin Nicole Merten zu besuchen. „Das war super, sie hat uns gleich noch ihre Stadt gezeigt, und es war schön, dass wir mal die Wäsche durchwaschen konnten“, sagt Oliver-Sven Schulz.

Mit ihrem Sieg haben Thomas Wrase und Oliver-Sven Schulz nun lebenslanges Startrecht bei der Baltic Sea Circle Rallye. „Das heißt, wir müssen sozusagen noch einmal starten“, so Oliver-Sven Schulz.

Auch wenn sie zugeben, dass sie zwischendurch manchmal dachten: Was machen wir hier eigentlich? „Vor allem dann, wenn wir frierend im Zelt lagen oder nachts auf der Straße Kilometer runterspulten oder bei unserem vierstündigen Gewaltmarsch auf einen Gletscher“, erinnert er sich.

„Aber insgesamt war es eine fantastische Erfahrung.“ Zu den schönen Erinnerungen zählt auch, dass sie es als Team „Stockfisch und Hering“ auf den letzten Kilometern noch schafften, bei der Hochzeit eines befreundeten Paares in Götemitz auf der Insel Rügen vorbei zu schauen.

Miriam Weber

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