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Mittelalterliche Wandmalerei wird gesichert

Stralsund Mittelalterliche Wandmalerei wird gesichert

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert das Projekt im Stralsunder Johanniskloster. Die Arbeiten sollen im März beginnen.

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Mittelalterliche Wandmalerei aus dem 13. bis 15. Jahrhundert kann jetzt im Stralsunder Johanniskloster mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesichert, gereinigt, konserviert und in Teilen restauriert werden.

Quelle: Stefan Sauer

Stralsund. Mittelalterliche Wandmalereien aus dem 13. bis 15. Jahrhundert im Stralsunder Johanniskloster können gerettet werden. Das macht eine finanzielle Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Höhe von rund 66 000 Euro möglich. Die Wandbilder, die sich im so genannten Handschriftenraum des Gebäudekomplexes aus dem Jahr 1254 befinden, sollen gereinigt, gesichert, konserviert und in Teilen restauriert werden. Durch starke Luftfeuchtigkeit und hohen Salzgehalt in den Räumen ist die Kunst erheblich geschädigt. Der Beginn der Arbeiten ist im März vorgesehen.

Restaurator Wolfram Vormelker, der die Arbeiten betreut, rechnet damit, dass bei den Untersuchungen durchaus noch weitere Reste von Malereien freigelegt werden könnten. Für Restauratorin Elke Kuhnert vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege liegt die besondere Bedeutung in der „außergewöhnlichen Vielfalt“. Das sei schon hochkarätig, sagt sie. Die Malereien wurden auf vier verschiedenen Schichten über die Jahrhunderte aufgebracht.

Voraussetzung für die jetzigen Maßnahmen war neben der Finanzierung zunächst die Sicherung der Klosteranlage, die 2015/16 erfolgt war. „Dadurch hat sich das Raumklima in den Gebäuden bereits stabilisiert“, sagt die Geschäftsführerin der Stadterneuerungsellschaft, Ronny Planke.

Das Kloster, in dem sich seit 1963 das Stadtarchiv befindet, musste im Jahr 2012 im Zusammenhang mit dem Schimmelbuchskandal geschlossen werden. Ziel sei es nun, das Ensemble langfristig zu sanieren, als Sitz der Verwaltung des Stadtarchivs wieder herzustellen und die Anlagen wieder öffentlich zugänglich und erlebbar zu machen", erklärt Ronny Planke. Die Kosten werden auf 10 Millionen Euro geschätzt.

Marlies Walther

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Denkmalschutz-Stiftung fördert das Projekt mit rund 66 000 Euro

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