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Museum muss noch letzte Kulturgüter zurückgeben

Stralsund Museum muss noch letzte Kulturgüter zurückgeben

63 Alteigentümer hatten Ansprüche angemeldet.

Stralsund. Das Kulturhistorische Museum Stralsund musste sich seit 1990 mit Rückforderungen von insgesamt 63 Alteigentümern diverser Kunstgegenstände auseinandersetzen.

54 entsprechende Verfahren, die noch unter der Federführung des Amtes für offene Vermögensfragen geregelt worden waren, sind inzwischen abgeschlossen worden. In neun Fällen sei noch keine Einigung mit den Alteigentümern erzielt worden, sagte Museumsdirektor Andreas Grüger gestern vor der Stralsunder Bürgerschaft. Alle Verfahren sollen aber bis November dieses Jahres abgeschlossen sein.

Zu den Gegenständen, die das Museum in den vergangenen Jahren zurückgeben musste, gehören Grüger zufolge vorrangig historische Möbel, Porzellan, Gläser und großformatig gerahmte Gemälde. Genauere Angaben wollte Grüger mit Verweis auf die Schutzansprüche der Alteigentümer nicht machen.

Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft hatte die Stadtverwaltung zuvor in einer Kleinen Anfrage um Aufklärung zu diesem Thema gebeten. Hintergrund ist eine Frist im Entschädigungs- und Ausgleichsgesetz. Demnach müssen Kunst- und Kulturgüter, die den Eigentümern in der DDR entschädigungslos entzogen worden waren, spätestens bis November dieses Jahres an sie zurückgegeben werden, falls eine gütliche Einigung ausgeschlossen ist.

Ein Antrag der Fraktion Forum Kommunalpolitik, Alternativen zu einer Vertragsverlängerung mit dem Hansedom für den Betrieb des Sportbades zu prüfen, ist von der Bürgerschaft zur Beratung an den Finanzausschuss überwiesen worden. Die Stadtverwaltung muss für das Sportbad pro Jahr rund 1,5 Millionen Euro Miete an die Betreibergesellschaft zahlen. Der Vertrag endet im Jahr 2017. Jürgen Suhr, Chef der Fraktion Forum Kommunalpolitik, regt deshalb an, auch über den Neubau eines eigenen kommunalen Sportbades, das mit regenerativen Energien betrieben wird, nachzudenken. bfi

 



OZ

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