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Nach 20 Minuten fiel der letzte Rest vom Fass zu Boden

Hohendorf Nach 20 Minuten fiel der letzte Rest vom Fass zu Boden

Das Tonnenabschlagen war der Höhepunkt des 33. Hohendorfer Dorffestes / Viele freiwillige Helfer sorgten für gute Laune und den Erfolg der Veranstaltung

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Spannend: Hier wurden versteckte Schätze aus einem Sandhaufen gebuddelt. Die Sandpiraten hatten sie dort zuvor eingegraben.

Hohendorf. Das hatte auf dem 33. Hohendorfer Dorffest am Samstagnachmittag alle Erwartungen übertroffen: Nach knapp 20 Minuten stand Maik Kammradt als Sieger des Tonnenabschlagens fest.

OZ-Bild

Das Tonnenabschlagen war der Höhepunkt des 33. Hohendorfer Dorffestes / Viele freiwillige Helfer sorgten für gute Laune und den Erfolg der Veranstaltung

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Auf seinem Friesenpferd „Sandro“ schlug der 34-Jährige mit seiner Holzkeule das letzte Stück des Tonnenkreuzes zu Boden. „Ich bin seit fünf Jahren dabei. Hatte auch schon Titel als Steben- und Tonnenkönig geholt“, erzählte der Dachdecker aus Ahrenshagen. Er kommt gern nach Hohendorf, gefallen ihm doch die Leute und die Stimmung.

Zuvor hatte es knapp fünf Minuten gedauert, da stand Kuno Köhn auf „Spot“ als Bodenkönig fest. Der 53-Jährige aus Tribsees war einer von 13 Reitern, die in diesem Jahr an den Start gingen. Die 27-jährige Nicole Schlacht aus Hohendorf ergatterte sich den Titel der Stebenkönigin auf ihrem Pferd „Absinth“. Aus dem Nachbarreitstall, Prohner Wiek, ging Elisa Pingel auf „Deelay“ an den Start.

Die 24-Jährige wurde Ringkönigin.

Moderator Mario Golla wies auf das Wettbüro hin. Der Gewinner hatte die Chance, ein Wochenende lang Cabrio zu fahren. Der Wetterlös wird für das nächste Parkfest verwendet. „Wir freuen uns über jeden Sponsor für unser Fest und danken allen freiwilligen Helfern. Ohne diese Menschen und die finanzielle Unterstützung der Gemeinde könnten wir das Parkfest gar nicht gestalten“, so Monika Bohn vom Organisationsteam.

Bereits zu DDR-Zeiten gab es das Parkfest. Nach kurzer Unterbrechung wurde es wiederbelebt. „Jeder hat seine Aufgabe im Team. Wir arbeiten Hand in Hand“, erzählt die 65-Jährige. Monika Bohn ist seit 1988 dabei. Für sie ist es wichtig, dass im Dorf etwas passiert. „Aktivität ist wichtig für das Zusammengehörigkeitsgefühl“, sagt sie.

So hatte die engagierte Frau auch wieder die Fäden fürs Tonnenabschlagen der Kinder auf ihren Fahrrädern in ihre Hände genommen. Einen Doppeltitel holte sich hier John Petrik. Der 12-Jährige, der auch Mitglied der Groß Mohrdorfer Jugendwehr ist, wurde Boden- und Ringkönig. Stebenkönigin wurde die 14-jährige Milena Gündel. Ihre Freundin Johanna Hoefs holte sich den Titel der Tonnenkönigin und behielt damit die Krone in Hohendorf. „Ich bin seit über drei Jahren beim Kindertonnenabschlagen dabei. Das Parkfest besuche ich jedes Jahr. Es ist schön bei uns, geht es doch sehr familiär zu. Ich treffe hier viele Freunde die ich nicht immer sehe“, so die junge Hohendorferin.

Tonnenbauer Bolle aus Hohendorf hatte sich auch in diesem Jahr wieder Mühe gegeben. Die Frauen der Gemeinde gestalteten die Kaffeetafel. Die Fahrschule Sun Devil war mit einem Verkehrsquiz präsent.

Eine Premiere feierten die Sandpiraten. Sie hatten für große und kleine Gäste Sachpreise im Kieshaufen versteckt.

Jugendwartin der Groß Mohrdorfer Feuerwehr, Sabine Katzerowski, hatte mit den jungen Kameraden die Kübelspritze aufgestellt. Die Kameraden der großen Feuerwehr legten dafür die Schläuche zum Hydranten, wiesen die Festgäste in die Parkräume ein und sorgten für Sicherheit um das Festrund. Für Unterhaltung im Festprogramm sorgten eine Modenschau, Pommernmichel, und DJ Dr. Cult spielte Tanzmusik bis in die Morgenstunden.

Ines Engelbrecht

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