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Stralsund Nach Havarie: „Eye of the Wind“ auf Kurs zur Hanse Sail
Vorpommern Stralsund Nach Havarie: „Eye of the Wind“ auf Kurs zur Hanse Sail
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18:16 10.08.2016
Der Großsegler „Eye of the Wind“ im Hafen in Stralsund. Quelle: Frank Burchett
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Stralsund/Rostock

Die „Eye of the Wind“ hat den Hafen Stralsund am Mittwoch gegen 10 Uhr verlassen. Das bestätigte die Wasserschutzpolizei in Stralsund am Nachmittag. Nach der Havarie am Montagabend im Gellenstrom zwischen den Inseln Hiddensee und Bock wurden keine gravierenden Schäden am Rumpf des Großseglers festgestellt, sodass er nach Rostock zur heute beginnenden Hanse Sail auslaufen konnte.

Der britische Zweimaster war am vergangenen Wochenende Gast beim Stralsunder Windjammertreffen „Seglarträff“. Am Montagnachmittag hatte die Brigg ihren Liegeplatz an der Steinernen Fischbrücke mit Ziel Rostock verlassen. Im engen Fahrwasser des Gellenstroms lief das Schiff bei stürmischem Wind jedoch gegen 19.45 Uhr auf Grund.

Mit vereinten Kräften gelang es den dem Rettungskreuzer „Theo Fischer“ aus Barhöft, den Rettungsbooten „Hertha Jeep“ aus Stralsund und „Nausikaa“ von der Insel Hiddensee sowie dem Stralsunder Schlepper „Delphin“, die „Eye of the Wind“ in der Nach freizuschleppen.

Gegen vier Uhr war sie wieder in Stralsund und wurde gründlich untersucht. Tatsächlich hat das Schiff gestern erneut den Kurs durch die Nordansteuerung des Stralsunder Hafens über den engen Gellenstrom in Richtung Rostock genommen.

Jens-Peter Woldt

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