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Nach Hundeangriff: Schäfer beklagt tote Schafe

Drigge Nach Hundeangriff: Schäfer beklagt tote Schafe

Zwei Hunde greifen in Drigge Tiere von Reinhard Martin an

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Reinhard Martin ist Schäfer in Drigge und beklagt nach einem Hundeangriff sechs tote Tiere.

Quelle: Foto: Uwe Driest

Drigge. Reinhard Martin ist sauer. Der Schäfer auf Drigge und musste hinnehmen, dass zwei Hunde seinen Schafen übel mitspielten. Am Ende waren sechs der Tiere tot.

OZ-Bild

Zwei Hunde greifen in Drigge Tiere von Reinhard Martin an

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„Ich saß gegen 10 Uhr vormittags in meiner Stube und schaute aus dem Fenster, als mir auffiel, dass die Schafe unruhig vor dem Fenster hin und herliefen. Als ich vor die Tür trat, sah ich die beiden Hunde, welche die Schafe jagten", erzählt er. „Da waren die wohl schon so eine halbe Stunde zugange.“

Er zog seine Schuhe an, schnappte sich eine Kamera und stürzte hinaus. Dort sah er einen großen, helleren Hund, vermutlich einen Labrador-Mischling und einen etwas kleineren schwarzen von der Größe eines Collies. Der habe sogleich den Ausgang gesucht, als er Reinhard Martin sah. „Ich schickte meine Border Collie Hündin Lynn, damit sie dem weißen Hund den Rückweg durch den Zaun abschneidet und mir den Hund zutreibt, aber der brach aus. Dann habe ich ihn in eine Zaunecke getrieben, sodass ich auf fünf Meter an ihn herankam.“ Statt „Sitz“ zu machen, habe der in die Enge getriebene Hund ihn jedoch angeknurrt. So machte Martin Fotos und ließ den Hund laufen, um zu sehen, wohin der sich wendet. „Er lief am Ufer der Wamper Wiek in nördlicher Richtung auf Grahler Fähre zu“, hat er dabei beobachtet.

Während der Schäfer auf die aus Bergen kommende Polizei wartete, besah er sich den Schaden genauer. Zwei der Schafe waren tot und vier weitere verletzt. „Schockierte oder verletzte Schafe fallen in eine Art Schockstarre und stehen einfach nicht mehr auf“, weiß Martin. Zwei junge Tiere habe er zwei Tage später tot aufgefunden und zwei etwa zwölfjährige Tiere hätten lange Risse aufgewiesen. „Die schlachtete ich und sah dabei, dass sie viel schwerer an Hals und Beinen verletzt waren, als es zunächst den Anschein hatte“, so Martin.

Dann fuhr er mit dem Auto los und „zeigte wohl fast 30 Leuten in den umliegenden Häusern der benachbarten Dörfer die Bilder von den Hunden“. Eine Frau habe geglaubt, die Hunde eine Woche zuvor schon einmal gesehen zu haben. Den finanziellen Schaden beziffert Martin auf etwa 1200 Euro und lobt eine Belohnung aus für Hinweise, die zur Aufklärung führen.

Der Fall sei nicht der erste seiner Art, erzählt Reinhard Martin. Nachdem vor zwei Jahren der Wanderweg zur Prosnitzer Schanze entstanden war, „fand ich zwölf tote Schafe, die vermutlich von Hunden gehetzt worden waren“. Das schlimmste Problem aber seien die Krähen. „Die hacken den Schafen die Augen aus, wenn sie dösen", hat er beobachtet. Den schwarzen Vögeln seien schon 80 seiner Schafe zum Opfer gefallen. „Das sind mehr, als in ganz M-V durch Wölfe zu Tode kamen.“

Uwe Driest

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