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Nachsehen, was aus Hochschule und Kommilitonen wurde

Stralsund Nachsehen, was aus Hochschule und Kommilitonen wurde

Absolventen feierten großes Wiedersehenstreffen im 25. Jahr der Fachhochschule

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Wirtschaftswissenschaftler Professor Norbert Zdrowomyslaw (3.v.r) auf der großen Campus-Revival-Alumni-Party im Kreise seiner ehemaligen BWL-Absolventen.

Quelle: Fotos: Christian Rödel

Stralsund. Einstige Studenten der Fachhochschule Stralsund bekleiden mittlerweile in DAX-Unternehmen leitende Positionen oder lenken als Selbständige eigene Firmen. Etwa 350 von ihnen, die in der nun fast 25-jährigen Geschichte der Hochschule auf der Schwedenschanze erfolgreich studiert haben, trafen sich am Wochenende zur Campus-Revival-Alumni-Party.

 

OZ-Bild

Wir stellen hier unsere Studen- tische Unter- nehmensbera- tung vor, die schon Lidl mit frischen Ideen versorgt hat.“ Svenja Münch (24), BWL-Studentin

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Ich habe 2014 den Ba- chelor in Stral- sund gemacht und arbeite jetzt in einem Hamburger Consulting-Unternehmen. Ulrike Biermann (26), FH-Absolventin

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Da die Zahl ehema- liger Studen- ten wächst, wurde ein Alumni-Of- fice einge- richtet, das ich leiten darf.“ Fanny Neumann (31), Koordinatorin

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Ich habe 2014 den Ba- chelor in Stral- sund gemacht und arbeite jetzt in einem Hamburger Consulting-Unternehmen. Ulrike Biermann (26), FH-Absolventin

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Wir stellen hier unsere Studen- tische Unter- nehmensbera- tung vor, die schon Lidl mit frischen Ideen versorgt hat.“ Svenja Münch (24), BWL-Studentin

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Da die Zahl ehema- liger Studen- ten wächst, wurde ein Alumni-Of- fice einge- richtet, das ich leiten darf.“ Fanny Neumann (31), Koordinatorin

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Für die Lateiner steht der Alumnus (Mehrzahl die Alumni) für einen Zögling. Der etwas sperrige Partybegriff beschreibt somit ein Treffen ehemaliger „Zöglinge“ an der alten Bildungsstätte. Viele, die gekommen waren, wollten mit ihren Professoren von einst ins Gespräch kommen und sehen, wie sich ihre Hochschule in der Zwischenzeit entwickelt hat. Klar war man auch neugierig, was aus den einstigen Kommilitonen so geworden ist.

„Die Zahl der Absolventen ist seit der Fachhochschulgründung ständig gestiegen. Aus diesem Grund wurde ein Alumni-Office für ehemalige Studenten ins Leben gerufen“, erzählte Fanny Neumann, die als Projekt-Koordinatorin das Büro seit Anfang des Jahres leitet. Die 31-jährige Kommunikationswissenschaftlerin bringt für diesen Job optimale Voraussetzungen mit, weil sie im Aufbau von Netzwerken viel Erfahrungen hat. „In der Vergangenheit haben wir die Alumni-Feiern außerhalb der Hochschule, meistens in der Alten Brauerei, veranstaltet“, sagt sie.

Dabei wurde für Prorektor Prof. Wilhelm Petersen deutlich: „Für die Zukunft mussten wir uns bei der Platzkapazität etwas einfallen lassen.“ So wurde die jüngste Feier erstmals in so großem Rahmen vorbereitet. Doch nicht nur ehemalige Studenten kamen dazu, sondern auch ehemalige Professoren.

Einer von ihnen war Prof. Jürgen Rothlauf, der gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Rasmussen den ersten internationalen Studiengang Baltic Management Studies (BMS) aufgebaut hat. Als Jürgen Rothlauf auf dem Campus erschien, umringten die Studenten ihren ehemaligen Dozenten, der seine Seminare und Vorlesungen ausschließlich auf Englisch abhielt.

„Können Sie sich noch an mich erinnern?“, wollte Ann-Kathrin Große von ihrem Hochschullehrer wissen. „Ja, sogar an das Thema Ihrer Abschlussarbeit“, so die schnelle Antwort des Professors, der nun seinerseits die ehemalige Studentin mit Fragen überhäufte. Ann-Kathrin Große, die aus Bad Oldesloe zum Studieren an den Sund kam, arbeitet heute in der Personalabteilung des Energiekonzerns RWE. „Wir haben mit Prof. Rothlauf viele internationale Erfahrungen sammeln können, die jetzt bei meiner Arbeit in der IHK zu Schwerin goldwert sind“, sagte Absolvent Henner Willnow, der für einheimische Unternehmen bereits diverse Kontakte mit ausländischen Geschäftspartnern vermittelt.

Die Grundlagen für ihren beruflichen Erfolg holten sich die Alumni hier am Sund.

Christian Rödel

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