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Netzwerk fördert Wohnen in Gemeinschaft

Stralsund Netzwerk fördert Wohnen in Gemeinschaft

In Stralsund will es Menschen beraten, die in einer Gemeinschaft zusammen leben wollen. Das erste Treffen ist am Donnerstag im Stadtteiltreff in Knieper West geplant.

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Das Leben in einer Wohngemeinschaft kann von großem Vorteil sein.

Quelle: Vanessa Kopp

Stralsund. Das Netztwerk „Gemeinschaftlich Wohnen MV“ lädt am Donnerstag zu seinem ersten Wohntisch in Stralsund ein. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr im Stadtteiltreff in der Thoma-Kantzow-Straße 6 in Knieper West.

Das Netzwerk geht davon aus, dass gemeinsames Wohnen erheblich günstiger ist und die Lebensqualität steigert. Menschen mit Handicaps zum Beispiel, die oft in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben durch Nachbarschaftshilfen und Gruppenaktivitäten bessere Kontaktmöglichkeiten, erweitern ihren Handlungsspielraum, bereichern ihren Alltag.

Ältere Menschen erhoffen im Wohnprojekt auf ein Altern in der Gemeinschaft, eventuell auch generationsübergreifend, in jeden Fall wollen alle ein möglichst langes Leben im gewohnten, selbstbestimmten Umfeld.

Jugendliche und junge Erwachsene können sich in Wohnprojekten ihre Nischen schaffen oder ohne Zwang eigenes Wohnen erlernen. Alleinerziehende Eltern oder Singles ohne Kinder helfen sich gegenseitig und vereinsamen nicht, weil es stets Gemeinschaftsräumlichkeiten geben muss – sonst ist es kein Wohnprojekt.

Das Netzwerk will diese verschiedenen Formen des Zusammenlebens unterstützen, denn Menschen, die zusammen leben wollen, finden sich nicht zufällig. Der Wohntisch soll ab sofort regelmäßig alle sechs Wochen stattfinden und dient als Kontaktbörse und unterstützt durch qualifizierte Beratungsangebote.

In Berlin gibt es seit acht Jahren eine Art Wohnberatungsstelle, die mit einem Wohntisch begann. Inzwischen finden sich diese in fast jedem Stadtteil Berlins. Theo Killewald von der Stattbau Berlin GmbH wird diese Erfolgsidee morgen vorstellen.

Das Unternehmen entwickelt bauliche Konzepte mit ökologischem und sozialem Anspruch. Seit 1983 engagiert es sich bei der Gestaltung von Räumen nach den menschlichen Bedürfnissen und gibt Impulse zur baulichen, sozialen und kulturellen Erneuerung.

Jens-Peter Woldt

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