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Stralsund Neues Konzept für Bahnhofsvorplatz vorgestellt
Vorpommern Stralsund Neues Konzept für Bahnhofsvorplatz vorgestellt
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00:00 06.12.2017
Der Bahnhofsvorplatz soll langfristig für Fußgänger attraktiver werden. FOTOS (2): MIRIAM WEBER
Stralsund

Zukunftsvision für den Bahnhofsvorplatz: Das Konzept für eine Neugestaltung des Platzes ist in der vergangenen Sitzung des Gestaltungsbeirates vorgestellt worden. Dabei betonte Ekkehard Wohlgemuth, Leiter des Amtes für Planung und Bau, dass es sich lediglich um ein Konzept handele. „Wir haben weder einen konkreten Zeitplan, noch eine Finanzierung.“

Gestaltungsbeirat traf sich zur letzten Sitzung des Jahres

Doch an dieser Stelle müsse langfristig etwas passieren.

Genau dazu hat sich das Berliner Büro Planorama Landschaftsarchitekten intensiv Gedanken gemacht. „Wichtig ist es, dass der Bahnhofsvorplatz in seiner eigentlichen Bedeutung wieder herausgearbeitet wird“, erklärte Landschaftsarchitekt Maik Böhmer. „Es handelt sich sozusagen um den Eingang der Stadt.“ Um das zu erreichen, bedarf es massiver Veränderungen. Unter anderem werde im vorgestellten Konzept die Straßenführung auf dem Stück zwischen Kreuzung Tribseer Damm/Bahnhofstraße bis hin zur Kreuzung Tribseer Damm/Jungfernstieg/Barther Straße verändert.

In diesem Zusammenhang könnte vor dem Intercity-Hotel ein großer Bus-Umsteigeplatz als eine Insel in der Mitte der Fahrbahn entstehen. Auch in der Bahnhofstraße sollen die Parkplätze neu sortiert, und vor allem „vom Teich weggeholt werden“, wie Maik Böhmer erklärte. „Man sieht überhaupt nichts mehr von dieser eigentlich schönen Lage.“ Außerdem würden der ruhende und der normale Verkehr vom Bahnhofsvorplatz auf die andere Straßenseite umgelagert werden. „Dort könnte es dann einen so genannten Kiss-and-Ride- Platz geben. Also eine kurze Haltemöglichkeit für die Leute, die nur schnell jemanden zum Zug bringen oder abholen.“

Der Platz selbst könnte vielleicht einen Brunnen bekommen und die Gastronomie sich besser entfalten. „Alles in allem geht es darum, mehr Fläche zu schaffen, einen großen Platz für den Fußverkehr.“

Ulrike Wendland, Mitglied des Gestaltungsbeirats, urteilte am Ende kurz: „Ein klarer und gut durchdrungener Entwurf, mit einer dichten und guten Lösung für viele Bereiche. Ich hoffe, dass er nicht zerlegt wird.“

Außerdem setzte sich der Gestaltungsbeirat, der ein beratendes Gremium ist, unter anderem mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses am Frankenwall 21a und dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses Am Fischmarkt 12 auseinander.

Ähnlich wie beim Bahnhof stecken die Planungen zur Bebauung des Grundstücks Frankenwall 21a noch in den Anfängen. Übrigens ein geschichtsträchtiges Areal, auf dem sich einst das Lokal Below befand.

Dort fand im Juni 1945 die Vorbesprechung zur Neubildung der sozialdemokratischen Partei statt, wie Stadthistoriker Andreas Neumerkel herausgefunden hat. Heute gibt es keine Gebäude mehr auf dieser Fläche. Eine künftige Nutzung stellte Markus Reimann vom Büro Reimann Gonseth Architekten vor. Großes Interesse am Erwerb des Grundstücks hat ein Facharzt, der derzeit seine Praxis in der Bleistraße hat. „Er denkt über einen eigenen Standort nach“, erklärte Reimann. „Vorteile wären die Nähe zum Ärztehaus am Frankenwall und die gegenüberliegenden Parkplätze.“

Historisch handelt es sich um zwei Parzellen. „Dem wollen wir Rechnung tragen“, erklärte Markus Reimann. So ist auf dem Grundriss zu erkennen, dass durch die Gebäude eine schräge Wand laufen wird, die an die alte Parzellenstruktur erinnert. In den unteren Geschossen könnten Praxisräume entstehen, in den oberen Bereichen Wohneinheiten. Eine Durchfahrt, die heute existiert, würde weiterhin passierbar bleiben.

Schließlich wurde die überarbeitete Planung zur Bebauung des Fischmarktes 12 vorgestellt. Auf diesem Eckgrundstück in unmittelbarer Nähe der Kronlastadie und des Querkanals soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, wobei sich die beiden Wohneinheiten im Obergeschoss befinden. Hatten die Architekten zunächst eine kleinteilige Bebauung geplant, kamen sie im aktualisierten Entwurf dem Wunsch des Gestaltungsbeirats nach, einen allseitig geschlossenen Baukörper zu entwerfen.

Miriam Weber

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